Erfolgreiche Menschen - was macht sie aus?

Shownotes

Wer sind die erfolgreichsten Menschen der Welt? Um zu verstehen, wann ein Mensch erfolgreich ist, muss man verstehen, was Erfolg ausmacht. In einer gerade veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit hat ein Forschungsteam diese Frage neu betrachtet. Außerdem versuchen die Forschenden zu klären, welche Persönlichkeiten mit welcher Art von Erfolg, zusammenhängt. Mehr als genug Pfeile für die Köcher von Atze und Leon.

Fühlt euch gut betreut

Leon & Atze

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Das Hauptpaper zur Folge:

Wilmot, M. P., Wiernik, B. M., & Ones, D. S. (2025). Mapping domains of life success: Insights from meta-analytic criterion profile analysis. Psychological Bulletin,

Presse Mitteilung der Uni zu dem Paper https://news.uark.edu/articles/79975/life-success-reimagined

Nick Cave kann man hier lesen: https://www.themarginalian.org/2023/02/07/nick-cave-growing-older/

Die Master Class mit Dan Brown hier schauen: https://www.masterclass.com/classes/dan-brown-teaches-writing-thrillers

Und das Buch von Kae Tempest heißt Verbundensein

Redaktion: Leon Windscheid

Produktion: Murmel Productions

Transkript anzeigen

00:00:00: Das sind dann Leute, die vielleicht eher so einen humanistischen Ansatz verfolgen und sagen, naja, es ist ja schön und gut, damit euren ganzen Studien und den ganzen Meteranalysen und Statistiken.

00:00:09: Aber irgendwie muss ich ja diesen Mensch mir gegenüber erreichen.

00:00:13: Und wenn du da so dich hineinspürst, welche Assoziation kämen die als Erstes?

00:00:20: Wo das herkommt, dass du da vielleicht eine etwas größere Konsistenz hast.

00:00:25: Also es ist ja ganz oft so, dass wir so eine Gradwanderung suchen zwischen Stabilität und Veränderung.

00:00:32: Zwischen, hey, ich will mich verändern und ich will aber auch so bleiben, wie ich bin.

00:00:36: Das ist mir auch wichtig.

00:00:38: Ich empfinde mich als super erfolgreich.

00:00:40: Und da geht es nicht ums Material, gar nicht.

00:00:43: Sondern um diese innere Ruhe, die ich erreicht habe und auf diese tiefe Zufriedenheit, mit der ich auf die Welt schaue und meinen Umfeld, meine Freunde, und Familie erlebe.

00:00:56: Betreutes Fühlen.

00:00:58: Der Podcast mit Arzt Schroeder und Leon Winscheidt.

00:01:07: So, guten Morgen Leon.

00:01:08: Hier ist Deutschlands Schlagersänger Nummer eins.

00:01:12: Hier ist die... Falls aus der Fals, hier ist ja Rock aus dem Pot.

00:01:23: Ich freu mich, du holst den Dieter Thomas Heck wieder ein bisschen aus der Rausfläche.

00:01:26: Ja, ich bin wieder auf Tour.

00:01:27: Ich bin ja letzten Freitagabend wiedergekommen aus Marbella und bin dann am Samstag direkt wieder losgezogen mit meinem kleinen Wander Zirkus.

00:01:37: und ja, ich bin auf Tour und spiele das neue Programm und hab Spaß und irgendwie wacht man dann anders auf, wenn man wieder auf Tour ist, weil nicht im Bett.

00:01:47: Ich bin jetzt gerade in Köln im Savoy.

00:01:49: Ich habe gerade noch ein paar Kollegen unten im Frühstücksraum getroffen.

00:01:53: Irgendwie ist das dann so wieder Tour-Leben-Feeling.

00:01:55: Und das hat auch was.

00:01:57: Ja.

00:01:58: Herr Schroeder,

00:01:59: ich habe noch Fragen

00:02:07: dürfen.

00:02:07: Ja, super.

00:02:08: Es klingt so ein bisschen wie eine direkte Sondertherapie-Sitzung.

00:02:14: Herr Schroeder, warum sind Sie heute hier?

00:02:15: Ich habe das Gefühl, es gibt mich.

00:02:18: Ja,

00:02:20: aber es geht natürlich schon direkt, es ist Deep Talk gleich hier, dass ich das Tourleben so bevorzugelt, zeigt, dass es der Teil meines Lebens ist, indem ich mich spüre.

00:02:33: Es war jetzt Ironie.

00:02:34: Also ich mache meinen Job schon sehr gerne, aber ich spüre mich dann in den anderen Zeiten noch mehr.

00:02:42: Herr Winchert, Sie müssen sich mich als glücklichen Menschen vorstellen.

00:02:46: Das tue ich ja schon seit

00:02:48: Jahren.

00:02:49: War das nicht so eine Antwort?

00:02:49: Das hat ja vielleicht auch was mit... Ja, das ist eine schöne Ahnung.

00:02:52: Das hat ja vielleicht auch was mit unserem

00:02:54: heutigen Thema zu tun.

00:02:54: Ja, unbedingt, unbedingt.

00:02:55: Ich

00:02:55: habe tausend Fragen an dich.

00:02:57: habe.

00:02:57: Ja,

00:02:58: und das war bei Hotel Matze.

00:02:59: Da war Markus Lanz zu Gast.

00:03:02: und er lieferte dann diese Stanze, ich bin da in die Decke gegangen, ich hätte Markus am liebsten, ich war gerade nicht in Hamburg, sonst wäre ich rüber gefahren zu ihm, der wohnt ja nicht so weit weg von mir und hat ihm einige knallt, du musst dir mich als glücklichen Menschen vorstellen, weil ist ja so ein Zitat, man muss sich Zizifus als glücklichen Menschen vorstellen.

00:03:20: Das macht mich mittlerweile wahnsinnig, wenn ihnen so Stanzen geredet wird.

00:03:26: Ich hatte gerade noch einen anderen Schröder, Florian Schröder am Frühstücksbefehl getroffen, den Kabarettisten.

00:03:31: Der mit seinem neuen Buch zum Thema Glück nächste Woche rauskommt.

00:03:35: Wir werden das beobachten.

00:03:39: Und dann fie mir selber auf, dass ich ihn nicht gefragt habe, wie geht es dir, sondern ich habe gefragt, wie ist dein Leben?

00:03:46: Bist du zufrieden damit?

00:03:47: Und dann merkt man immer, wie so von allen Fuß auf anderen direkt dein Gegenüber denkt, oh, da will jemand wirklich wissen, was hier los ist.

00:03:57: Wollte

00:03:57: ich auch.

00:03:58: Wollte ich

00:03:59: auch.

00:03:59: Das ist doch gut.

00:04:00: Deswegen fragen wir uns ja hier so.

00:04:02: Ich hatte das jetzt gerade gar nicht so als Stanze wahrgenommen, weil ich weiß ja wirklich, dass man sich dich als glücklichen Menschen vorstellen muss.

00:04:08: Aber dazu nachher mehr, weil heute geht es ja um Erfolg.

00:04:11: und was ist Erfolg?

00:04:13: und wie fühlt man sich da?

00:04:14: Wie fühlst du dich?

00:04:16: Wie fühlst du dich?

00:04:17: Hast du das Gefühl, es gibt dich?

00:04:20: Ich hab, ich hab, ja, total, ich hab wirklich einen Ritz hinter mir.

00:04:24: Ich habe in den letzten Tagen die ehrlich Brothers getroffen.

00:04:28: Oh Gott, das tut mir leid.

00:04:29: Oh Gott, das tut mir leid.

00:04:30: Roland Kaiser, Günter ja auch.

00:04:34: Äh, wirklich gaga.

00:04:36: Wenn du Hilfe brauchst, ich bin

00:04:36: für dich da.

00:04:37: Jetzt in meinem Kopf, die Leute nicht, aber... Ja, das ist gut, dass du für mich da bist.

00:04:40: So sollte einiges noch tätig werden.

00:04:42: Aber vielleicht lass uns rein ins Thema, weil ich hab jetzt hier

00:04:44: den perfekten Übergang zu.

00:04:45: Ja, das passt ja nicht.

00:04:46: Genau, das passt.

00:04:48: Einige Schäden muss ich dir aber eben noch erzählen, weil sie mir auf den Nägel brennt, das ist ganz kurz.

00:04:53: Die passt auch zum Thema Erfolg.

00:04:55: Und zwar die Kehrseite, die Schattenseite, um das Wort Misserfolg zu vermeiden.

00:04:59: Ich war... Zwei Tage bei meinem Patensohn und seiner Frau, aber ich war noch mehr bei deren Tochter zu spielen und so auch im Kletterpark gewesen.

00:05:10: Das ist eine einstündige Geschichte, muss ich an anderer Stelle erzählen.

00:05:13: Aber dann waren wir, weil Kinder haben ja zuweilen dann ganz eigenen Köpfe und die wollte halt irgendwann dann Eis essen.

00:05:21: Dann waren wir in der Eisdiele in Aachen.

00:05:24: Eine hatte wenigstens geöffnet und dann fielst du mir wieder auf.

00:05:27: Es gibt Menschen, die gehen in eine Eisdiele und trinken da ein Weißbier.

00:05:36: Wenn du so weit bist, dann weißt du, da ist nicht mehr viel Luft nach unten.

00:05:41: Du gehst in eine Eisdiele und trinkst ein Weißbier, großartig.

00:05:45: Ja, das ist wirklich Wahnsinn.

00:05:48: Das ist ja noch schlimmer als du gehst ins Extrablatt zu essen.

00:05:56: Na, weißt du, ich stell mir das gerade so vor.

00:06:00: Aber scheinbar Leuten

00:06:01: was zu geben.

00:06:02: Riesenerfolg.

00:06:03: Riech auch Weißbier, Weizen in der Eistide.

00:06:07: Ist wahrscheinlich am Ende was, wo du vielleicht mehr Gewinn mitmachst, als mit deinem Eiskügelchen.

00:06:11: Auf jeden Fall.

00:06:14: So, jetzt das Thema, was wir heute haben, ist ein großes.

00:06:18: Ich bin allerdings auf eine Metanalyse gestoßen, gerade rausgekommen, Mindestens mal prästisch strechtigsten Psychologie-Journals, als ich damals meine erste Meta-Analyse gemacht hatte.

00:06:29: Das war am Anfang von der Promotion, die ich am Ende einfach in die Tonne geworfen habe.

00:06:33: Da war immer das große Ziel, wenn man es schaffen würde, im Psychological Bulletin zu veröffentlichen.

00:06:37: Dann wäre man der, das ist also so eine Art Ritterschlag.

00:06:41: Es hat nicht geklappt, aber anderen glückt das.

00:06:43: Und da hat also ein Forschungsteam sich gefragt, was macht Erfolg aus?

00:06:50: Und sogar noch ein Schritt weiter.

00:06:52: welche Art von Mensch, welche Art von Persönlichkeit müsste ich haben, um erfolgreich zu sein.

00:06:59: Und das war natürlich interessant.

00:07:01: Das ist die Frage, die man sich immer wieder stellt.

00:07:05: Dass man sich fragt, gibt es eine bestimmte persönliche Grundvoraussetzung, um ein erfolgreicher Mensch zu werden.

00:07:13: Und jetzt habe ich also gleich tausend Fragen dazu an dich, aber ich wollte erstmal anknüpfen an die eben schon genannten Musikalischen Künstler, eine Zeile vorlesen, ein paar Zeilen vorlesen, die mich sehr begeistert haben diese Woche.

00:07:27: Wir sind mal wieder im Partyfieber, heute lassen wir die Korken knallen, wollen was erleben im Funken regnen und lassen alle Hemmungen fallen.

00:07:34: Ich lad euch beide ein.

00:07:37: Zu Knabber rein und Wein.

00:07:40: Lasst uns Freunde sein.

00:07:43: Nur ich und

00:07:44: du

00:07:45: und du und du und deine Freundin.

00:07:48: Der Song Du, Deine Freundin und Ich von Roland Kaiser, geht da noch weiter?

00:07:53: Ich dachte, das wäre einfach so ein privater Ausbruch von dir gewesen.

00:07:56: Nein, nein, das ist nicht von mir.

00:07:58: Nein, nein.

00:07:59: Es geht auf alles steht in Flammen.

00:08:00: Du, Deine Freundin und Ich können uns doch mal küssen.

00:08:03: Es muss ja keiner wissen.

00:08:05: Du, Deine Freundin und Ich, das Dominante, das Unbekannte und unser Spiel fällt endlos weit.

00:08:10: Lass uns geschehen, lassen uns gehen.

00:08:12: Du, Deine Freundin und Ich.

00:08:13: Man plant quasi ein Dreier.

00:08:16: Man plant ein Dreier und ich habe ihn jetzt diese Woche getroffen, nicht ohne Grund, sondern weil ich gerade mich mit der Psychologie hinter Schlagern beschäftige für Terra Explorer.

00:08:25: Und das ist einfach der, er ist nicht King, er ist wirklich Kaiser, der Erfolgreiste.

00:08:32: Und er ist auch netter Kerl, oder?

00:08:35: Sehr, sehr, sehr netter Kerl.

00:08:37: War mal so ein Halbnachbar von mir.

00:08:39: Also wir konnten, ich hab ihm gesagt, ich hab da Jan Münster gewohnt in der Innenstadt, wo ich jetzt nicht mehr wohne.

00:08:45: Du hast mir gegenüber gewohnt.

00:08:46: Ich konnte quasi in ein Wohnzimmer gucken.

00:08:47: Ich konnte auch in Deins gucken.

00:08:49: Er war total herzlich, war direkt voll am Start.

00:08:51: Super, super Typ.

00:08:52: Auch wirklich mit Haltung und politischem Einbringen.

00:08:57: Schreibt dann solche Lieder.

00:08:59: Und verkauft neunzig Millionen Ton Träger, da klingt jetzt ein bisschen wie Oper erzählt vom Krieg, aber der macht ja wirklich auch mindestens arenenvoll, wenn ich Stadien.

00:09:09: Ja.

00:09:10: Vierhunderttausend Leute kommen bei dem in einem Jahr zur Tour, also der ist einfach extrem, extrem erfolgreich.

00:09:17: Zum Beispiel, indem wir darüber singen, das war ihm dann ganz wichtig, nein, er singe nicht über den Dreier, sondern über die Vorstellung davon.

00:09:24: mit irgendwie der besten Freundin von deiner Freundin in Dreier zu haben.

00:09:28: Und hatte immer so, weil ich habe die dann auf einige Liedtexte angesprochen, gute Erklärung dafür, warum das jetzt doch nicht anrüchig oder sexistisch oder sonst wie falsch wäre, weil es um Fantasien ginge, weil es ja doch die Perspektive der Frau nicht des Mannes wäre und hatte da auch wirklich Erklärung, wo ich so dachte, oh, so habe ich das noch nicht gesehen und es spielt ganz bewusst mit diesem Verbotinnen.

00:09:46: Aber es war einfach jemand, wo ich gedacht habe, krass.

00:09:50: Der ist wirklich extrem erfolgreich.

00:09:53: Und

00:09:53: auch sehr aufgeräumt, oder?

00:09:55: Total aufgeräumt.

00:09:57: Wie fing das Ganze an?

00:09:58: Der war ähnlich wie du, so eine Art Verkäufer, allerdings extrem unerfolgreich, sagt er in so einem Autohaus, es hat nicht geklappt.

00:10:04: Und dann kam irgendwie jemand rein, ich weiß nicht genau mehr wer, ich habe das in seiner Biografie gelesen zur Vorbereitung.

00:10:10: Und er sagt, erzählt was von Schlager.

00:10:13: Und Roland Keiler, wie er eigentlich heißt, Keiler... Hat er mal im Interview erzählt, klingt ja wie so ein, wie das männliche Wildschwein, das geht nicht.

00:10:20: Also hat er dann irgendwann mit seinem Manager, ich brauche einen Künstler, Roland Kaiser, ist doch viel schöner.

00:10:24: Roland Keiler sagt dann, ja, Schlager ist doch einfach.

00:10:27: Und der Typ sagt, nee, bist du doof?

00:10:29: Ja, dann beweist das mal, komm mal hier ins Studio.

00:10:30: Und dann geht er in dieses Studio, kriegt irgendwie eine Liste mit Songs hingelegt, kann nicht singen, hat noch nie gesungen und entscheidet sich für Elvis Presley in the Ghetto.

00:10:38: Also auch nicht einfach.

00:10:39: Singt das dann.

00:10:40: Und kurz danach kommt der Produzent, der sagt, du hast noch nie gesungen.

00:10:44: Und er sagt, nee.

00:10:46: Und der Produzent sagt, okay, ich biete einen Vertrag an.

00:10:50: Ach, und er sagt, es lag einfach da dran, sagt er dann der Produzent, weil er alle anderen die Elvis Presley singen, versuchen, Elvis Presley zu imitieren.

00:10:58: Und er hätte einfach sein Ding gemacht und hätte das so gesungen, wie er denkt.

00:11:04: Und danach habe ich ihn gefragt, hast du ihn, dann haben wir mal Gesangsunterricht gemacht oder sowas.

00:11:07: Überhaupt nicht.

00:11:08: Und er meinte auch da mit seinem Kumpel und Manager hätten sie immer gesagt, nee, nee.

00:11:12: Du bleibst genau so, wie du bist.

00:11:14: Und er sagte dann irgendwann im Gespräch, er findet dieses Wort Authentizität.

00:11:18: Das ging auch schwer über die Lippen.

00:11:19: Aber er sagte, ich bin halt einfach wirklich da so auf der Bühne und sonst, wie ich so bin.

00:11:25: Ja.

00:11:26: Und das war für mich spannend und sowieso total spannend mit ihm zu sprechen.

00:11:30: Weil wenn du jetzt seit fünfzig Jahren ist der auf der Bühne, seit fünfzig Jahren, solche Riesenerfolgers, ja gefühlt mittlerweile ist er ja auf dem Zeni, also da scheint ja immer noch, da wird ja noch mehr bei dem, dass ich mich gefragt habe, wie, wie schafft man das?

00:11:44: Und ich glaube ja, wir alle da sitzen und uns fragen, in egal welchem Bereich, ob du jetzt eine erfolgreiche Lehrerin sein willst oder eine erfolgreiche Schlagersängerin oder ein erfolgreicher Caféeröffner oder was auch immer man so macht, erfolgreicher Vater, fragen uns doch.

00:11:59: Wie funktioniert Erfolg?

00:12:00: Wann bin ich?

00:12:01: Wann ist ein Leben erfolgreich?

00:12:03: Naja, was bei Roland Kaiser, deswegen ist das Beispiel auch so toll.

00:12:06: Ich bin total begeistert.

00:12:08: Du hast

00:12:09: wirklich die ganze Zeit, wenn er dir gegenüber sitzt oder steht, das Gefühl, dass du mit einem besonderen Menschen sprichst.

00:12:15: Habe ich recht?

00:12:17: Ja.

00:12:17: Ja.

00:12:17: Und so ein One in a Million Typ, unverwechselbar mit eigenen Standpunkten, bei ihm ja vielleicht noch mal zusätzlich, so weil er politisch auch so eine klare Meinung hat und sich nicht drum schert, ob das jetzt bei der Masse gut ankommt oder nicht.

00:12:32: Ja, das könnte ja schon mal so ein Indiz sein, dass man bei erfolgreichen Menschen, dass man so eine Einzigartigkeit feststellt.

00:12:42: Was würdest du sagen, wer ist der erfolgreichste Mensch, den du kennst?

00:12:47: Ja du, also von den Nähren.

00:12:53: Ah, wer ist der?

00:12:54: Nee, und ich weiß auch, dass du das auch nicht wirklich meinst, weil wenn du jetzt mich nehmen würdest, dann könntest du irgendwie sagen, okay, guck mal, das mit den Shows habe ich mir, das Klart habe ich mir aufgebaut und hier der Podcast und so weiter.

00:13:06: Aber ist das denn wirklich erfolgreich?

00:13:09: Weißt du,

00:13:09: was ich meine?

00:13:10: Ja, also ich kann das auch begründen.

00:13:11: Ich habe das jetzt einfach so rausgehauen, aber ich könnte es jetzt auch schon begründen.

00:13:15: Ich nenne auch gleich noch jemand anderen, wenn mir einer einfällt.

00:13:18: Aber ich bleibe jetzt mal bei deinem Beispiel.

00:13:20: Du bist schon jemand, der so ganz anders ist, erst mal als alle anderen, die ich kenne.

00:13:25: Du bist unverwechselbar, du gehst seinen Weg.

00:13:27: Du bist ein sehr verträglicher Typ, sehr kritikfähig.

00:13:31: Auf der anderen Seite, wenn du irgendwas wirklich willst, kannst du auch störig sein wie ein Esel und bleibst auf deinem Weg.

00:13:38: Ja, ich würde dich jetzt schon... Und da bin ich ja mittlerweile so weit in meinem Alter, dass ich nicht denke, naja, Elon Musk hat aber viel mehr Geld als Leon.

00:13:48: oder Günther Jauchert mehr Geld.

00:13:50: oder von mir ist auch, wer ist denn auch Julia Klöckner?

00:13:55: Ist immerhin Bundeslagspräsidentin?

00:13:57: Nee, also je mehr ich drüber nachdenke, bist du schon fast der Prototyp.

00:14:02: Aber ich kenne viele Menschen, die wirtschaftlich sehr erfolgreich sind.

00:14:08: Sehr, sehr erfolgreich.

00:14:11: Das sind zwei Milliardäre dabei, drei, wenn ich jetzt vielleicht überlege.

00:14:16: Aber So aus meiner Sicht wird Erfolg dann noch was anderes ausmachen, nämlich eben die Lebenszufriedenheit und das gespürte Glück.

00:14:27: Ja.

00:14:28: Das wollte ich jetzt gerade genau auch einfordern.

00:14:33: Weil ich finde, man fragt das ja auch manchmal selber.

00:14:36: Okay, wer ist der erfolgreichste Mensch?

00:14:37: Man hat so seine Rollmodels.

00:14:39: Da merke ich oft, dass wenn man mal einen Schritt weiter um die Ecke denkt, man sich doch auch oft an den Falschen orientiert, finde ich.

00:14:45: Dann denkst du, boah, der hat das und die hat jenes und der hat... Jetzt, wenn es bei mir um Beruf geht, denke ich oft, boah, guck mal, was der für ein tolles Paper geschrieben hat.

00:14:53: Und ich habe es nicht in dieses Psychological Bullet-Tag geschafft, der aber schon dann so einen Moment zum Beispiel hat.

00:14:57: Das wird, das hat wahrscheinlich jeder so sein Ding da.

00:15:00: Guck mal, dessen Kind hat... Die Eins in Mathe und mein Kind ist kognitiv nur teilmübliert und hat eine Drei geschrieben oder sowas.

00:15:07: Und dann sitzt du da und fängst halt an zu vergleichen.

00:15:10: Und ich finde aber oft merke ich dann, shit, Erfolg.

00:15:14: Das sind für mich auch ganz andere Dimensionen.

00:15:16: Also Olli zum Beispiel ist einer meiner engsten Freunde und der ist Vater seit einigen Jahren.

00:15:22: Das war damals alles so ein bisschen ... Ich will jetzt nicht sagen, es ist einfach so passiert, aber der ist da so ein bisschen reingehöhlt.

00:15:29: Schlittert mit einer ganz tollen seiner Frau Freundin an seiner Seite.

00:15:33: So.

00:15:34: Und um das abzukürzen, der macht einfach sein Ding.

00:15:38: Und der ist so mit sich im Räumen und wenn du dich mit dem unterhältst, hast du das Gefühl, der wird nicht nachts um vier Uhr wach, so wie ich.

00:15:45: Und jetzt gemessen an, keine Ahnung, Instagram-Followern oder so, habe ich mehr Erfolg, aber... eben wenn du mich jetzt fragen würdest, könnte ich dir so viele Leute aufzählen, wo ich das Gefühl hatte, boah, guck mal Leon, da bist du überhaupt nicht erfolgreich, weil du bist oft gestresst, weil du bist manchmal der zu viel zu störrische Esel und so weiter und denke dann boah, es ist echt auch nicht so einfach, Erfolg an so einer Sache festzumachen.

00:16:09: Unbedingt, wahrscheinlich ist es ja eben auch so ein Lebensgefühl und wenn man so Leute trifft, Männer wie Frauen, die in sich ruhen, die so eine Zufriedenheit ausstrahlen, die eben auch so eine Ruhe haben, dass sie dir vernünftig zuhören können.

00:16:26: Da verspürt man ja mittlerweile viel mehr Erfolg als bei irgendwelchen Zahlen.

00:16:32: Also so ein Typ wie Elon Musk, um ihn nochmal zu bringen.

00:16:36: Mit dem möchte man nicht tauschen.

00:16:38: Jetzt im aktuellen Programm hier bei Love Machine stelle ich abends immer die Frage, möchtet ihr mit ihm tauschen?

00:16:43: und der ganze Laden immer nein.

00:16:44: Auf keinen Fall.

00:16:46: Vielleicht würdet ihr den zur Party einladen.

00:16:48: Nein, auf keinen Fall.

00:16:50: Und klar, dann wird es natürlich komodiantisch, dass ich sage, der braucht keine Freunde, wenn dann lässt er sich welche bauen.

00:16:57: Da sieht man mal wieder, das ist, glaube ich, der reichste Mensch der Welt.

00:17:00: Das wechselt ja immer mal so täglich an der Spitze mit Larry Ellison und anderen Bekannten.

00:17:07: Aber das

00:17:08: ist

00:17:09: nicht das Gefühl, dass er rundherum erfolgreich ist.

00:17:14: Ganz genau.

00:17:15: Weil es einfach viel mehr ist, als einfach nur so eine Art berufliche Erfolg oder akademische Erfolg oder was auch immer man da nennen möchte.

00:17:23: Und das ist glaube ich schon mal die erste wichtige Einsicht, die man haben muss.

00:17:28: Erfolg ist auf keinen Fall nur eine Dimension.

00:17:31: Und wenn wir jetzt gleich in die Forschung gehen, wird das auch sehr, sehr deutlich bei den riesigen Mengen an Studien, die sich angeguckt haben.

00:17:38: Ich wollte noch direkt was zu.

00:17:40: aber sagen, wenn du sagst Elon Musk ist zum Beispiel, ich war jetzt auf Mallorca Mallorca und dann war mich in einem Hafen spaziert.

00:17:46: Ich habe das hässlichste Schiff der Welt gesehen.

00:17:50: Das war ungefähr so groß wie so zwei so handelsübliche Mehrfamilienhäuser hier in Münster.

00:17:55: Und du kannst es dir nicht vorstellen.

00:17:56: Das hatte so Einbuchtungen, das hatte komische Kräne drauf.

00:18:00: Da standen noch sechs weitere Schiffe in verschiedenen Größen und mehr Jetskis als Fahrräder in Münster.

00:18:06: Alles auf dieses Boot gepackt.

00:18:08: Da gucke ich mir das an und denke Alter, wenn du so viel Geld hast, um dir eine Yacht bauen zu lassen, die hier keine Ahnung, hundertzwanzig Meter lang ist und dreißig Meter hoch.

00:18:16: Also so wirklich so, die passen nicht ganz, aber Riesenteil.

00:18:20: Wieso zur Hölle baust du hier so eine hässliche Yacht?

00:18:22: Und dann stand hinten der Name dran.

00:18:23: Habe ich das gegoogelt?

00:18:25: Ich bin umgefallen.

00:18:26: Es ist das By-Boot von Jeff Bezos Hauptjacht.

00:18:31: Ja, für die ganzen Spielzeuge.

00:18:32: Und zwar ein so genanntes... Ja, ein sogenanntes Garagenboot.

00:18:35: Der hat eine Yacht, die weiß ich nicht, wie viele Millionen die gekostet hat.

00:18:39: Die ist so groß wie zwei Häuser.

00:18:41: Nur als Beiboot für seine Hauptjahr.

00:18:42: Wie groß ist die dann?

00:18:44: Und wie scheiße musst du sein, wenn du ein Beiboot hast, um deine anderen eine Möhrenboote unterzubringen?

00:18:48: Und da habe ich wirklich, als diese dreißigköpfige Crew den ganzen Tag damit beschäftigt, war dieses Boot zu polieren und zu schrubben und fertig zu machen und die Bullaugen nachzuziehen.

00:18:56: Das sah auch Picobello aus.

00:18:58: Also meine Wohnung war noch nie so sauber wie dieses Beiboot von Jeff Bezos.

00:19:02: das nächste mal hier sein und sagen, Captain, can you bring the by boat?

00:19:07: Und dann muss das große Booter losfahren, um dann von da den Jetski Nummer acht vergoldet abzuleiten.

00:19:12: Nein, Mann.

00:19:12: Ja,

00:19:13: ich kann es.

00:19:13: Ich sitze da ganz oft und denke bei Leuten, die objektiv allen Erfolgskriterien unserer Welt entsprechen.

00:19:18: Reich, mächtig, Einfluss.

00:19:21: Die sind überhaupt nicht erfolgreich.

00:19:24: Ja, also da möchte ich ja noch einen drauflegen bei Jeff Bezos.

00:19:27: Wie?

00:19:29: kaputt musst du innerlich sein, dass du A, die so eine ganze Stadtmietis für deine Hochzeit, Venedig und B, die ganzen Prominenten aus aller Welt einfliegst.

00:19:39: Ich mag ja sein, dass er mit Brad Pitt befreundet ist und mit George Clooney, aber da waren ja hundert von dem Kaliber, hunderte, Und das kann mir keiner erzählen, dass er mit denen befreundet ist.

00:19:50: Also es ging doch darum, der Welt zu zeigen, hör mal, ich bin der Checker, ich mach's hier klar.

00:19:56: Und ich verstehe das all.

00:19:57: Jetzt ja optisch jetzt, sagen wir mal, keine Zehen von Zehen.

00:20:01: Sieht ja eher aus wie so ein Bücklunder, denkt mal.

00:20:04: Und seine Frau hingegen, Lauren Sanchez, Das macht natürlich...

00:20:12: Das so die Namen alle kennt, ich bin ganz bewusst.

00:20:14: Ja, das fasziniert mich ja auch.

00:20:15: Vor allen Dingen Lauren Sanchez, weil die sieht ja aus, das geben sie aus einem drei-D-Drucker.

00:20:20: Und, äh, also sie optisch passt natürlich überhaupt nicht zusammen.

00:20:22: Und sie scheint ja auch so ein weiteres, äh, so ein weiterer Fetisch zu sein, um der, äh, zu sein, um der Welt zu zeigen.

00:20:30: Das schauen wir mal, was ich für eine Frau haben kann.

00:20:33: Also, der ist ja völlig unrund, optisch, ne?

00:20:37: Wobei sie wird wahrscheinlich sagen, ach, der Jeff, der ist so schön.

00:20:41: So schön reich.

00:20:43: Und da ist, glaub ich, direkt so neben Elon Musk den richtigen auch rausgepickt.

00:20:48: Was musst du für eine arme Wurst sein, um diese ganzen Sachen zu veranstalten?

00:20:53: Also ist ja ein riesiger Schrei nach Aufmerksamkeit.

00:20:57: Die Ärzte würden singen, schrei nach Liebe.

00:20:59: Und nee, auch mit dem will man doch nicht tauschen.

00:21:03: Obwohl, wenn ich an Lauren denke, na egal.

00:21:06: Das geht auch so.

00:21:08: Aber... Da hast du schon recht.

00:21:10: Da hast du auch wieder einen der Richtigen rausgepickt.

00:21:13: Nee, würden für mich nicht unter Erfolg zählen.

00:21:15: Wirklich nicht.

00:21:16: Ja.

00:21:18: Ja.

00:21:18: Und dann nehmen wir... Ich weiß nicht, ob der Sprung zu groß ist, auch wenn ich so große Persönlichkeiten nehme.

00:21:25: Ich fange mal direkt ganz groß an.

00:21:27: Kleiner habe ich es in diesem Moment nicht.

00:21:29: Nelson Mandela.

00:21:34: Der lange Gefängnis in Südafrika war der Freiheitskämpfer, der später als Präsident noch ein bescheidenes Leben geführt hat, der respektierend wurde, weil er schlaue Sachen repräsentiert und auch gesagt hat.

00:21:49: Und wenn ich das so erzähle, spürst du da nicht viel mehr Erfolg?

00:21:54: Das ist so mehr und mehr.

00:21:55: der Kram hat schon so einen kleinen Hinweis darauf, was er folgt dann letztendlich auch wirklich ausmacht und das ist keine Summe ist, die man auf irgendwelchen Konten ablesen kann.

00:22:04: Ganz genau und so hat das auch das Forschungsteam rund um Michael Wilmett von der University of Kansas gesehen.

00:22:10: Der hat also eine riesenhafte Meteranalyse veröffentlicht und in dem Fall passt riesig.

00:22:18: wirklich, die haben sich ganz, ganz viel Forschung zu Erfolg angeguckt in der Psychologie und haben wiederum selber, einhundertelf, weil das so ein großes Thema ist, einhundertelf andere Meta-Analysen schon gefunden.

00:22:33: Das kannst du dir vorstellen, so ein Thema, wie wird man erfolgreich im Leben?

00:22:36: Das interessiert die Psychologie natürlich total, deswegen gibt es schon ganz viele Studien dazu.

00:22:41: und nicht nur das, es gibt sogar bereits einhundertelf Meta-Analysen, diese andere Studien zusammenfassen.

00:22:46: Das bedeutet, wir haben jetzt hier am Ende einen, ja es ist ja nicht ein direkter Datensatz, aber wir haben jetzt hier im Prinzip Einsichten von zwei Komma zwei fünf Millionen Menschen aus über drei tausend dreihundert

00:22:59: Studien

00:23:01: und.

00:23:02: Das erste, was dieses Forschungsteam sagt, sind wirklich viele verschiedene Dimensionen, die Erfolg ausmacht.

00:23:09: Bitte nicht einseitig sehen.

00:23:11: Das werden wir gleich auch noch merken.

00:23:12: Die haben dann total spannend das Ganze in drei Bereiche aufgeteilt.

00:23:15: Gehen wir sofort durch.

00:23:17: Aber erst mal haben die gesagt, dazu gehört natürlich Gesundheit, dazu gehört psychische Gesundheit, dazu gehören Beziehungen.

00:23:22: Da gehört aber auch so was wie eine Ausbildung vielleicht dazu.

00:23:25: Und da gehört auch so was wie Geld und Ansehen dazu.

00:23:27: Aber es sind eben ganz viele verschiedene Dimensionen.

00:23:31: haben sich zweihundert Variablen angeguckt, haben sie dann erst mal in vierzehn Kategorien zusammengefasst.

00:23:37: Also du merkst schon, das ist einfach das viel aggregiert worden.

00:23:40: Ja.

00:23:42: Und der wirkliche Durchbruch oder das wirklich Besondere an dieser Studie war, dass die eine Methode genutzt hat, die heißt Meta-Analytik Criterion Profile Analysis.

00:23:51: Und das klingt jetzt ganz sperrig, bedeutet aber, dass man versucht, die Zutaten für ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil zu finden, wo, wenn man die zusammen tut, am Ende wie bei Chemie, man sagen würde, sauerstoff und wasserstoff zusammen ergibt dann Wasser, sagen die, wenn wir bestimmte Persönlichkeitseigenschaften zusammenfassen, zum Beispiel, ich bin total offen für Neues und mega extrovertiert, dann entsteht daraus eine Chemie für eine bestimmte Art von Erfolg.

00:24:23: Kannst du dir das vorstellen?

00:24:24: Ja, ja.

00:24:25: So, das bedeutet, die versuchen sich anhand der Big Five, die haben wir schon oft besprochen, die großen Persönlichkeits-Eigenschaften, Offenheit für Neues, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und so weiter, versuchen die also Persönlichkeitsprofile zu finden, die für bestimmte Erfolgsklaster sprechen.

00:24:44: Und das fand ich erstmal total interessant, herauskommen drei große kategorien drei große erfolgs kategorien und dann haben sie immer darunter gesagt was müsste man denn tun?

00:24:55: was bräuchten wir für eigenschaften um in diesem bereich erfolgt zu haben?

00:24:58: und das möchte ich gerne mit dir durchgehen.

00:25:02: ich baue hier natürlich immer so ein bisschen spannung ein.

00:25:03: das ist absicht.

00:25:04: da sage ich gleich noch was zu weil ich da was total spannendes gefunden habe.

00:25:08: der dritte ist für mich eigentlich der.

00:25:10: Der schönste.

00:25:11: Und jetzt wirst du eine Sache merken bei der Folge heute.

00:25:14: Und das war mir auch noch mal wichtig, weil ich da schon lange mit der Psychologie so ein bisschen am Hardern bin.

00:25:19: Das weißt du ja.

00:25:21: Und jetzt ein schönes Bild gefunden habe, was mich so ein bisschen wieder mit der Psychologie mehr befreundet, weil ich ja versuche, sehr kritisch auch auf unsere Wissenschaft zu gucken.

00:25:30: Und zwar der berühmte William James, das war einer der Väter der Psychologie.

00:25:35: Der hat mal gesagt, hey, es gibt Leute in der Psychologie sind... Tuff-Minded, also die haben so ein wirklich hartes Mindset, die wollen dann die Analysen und die Statistik und die Untersuchung und die Meta-Analysen von einhundertelf Meter Analysen.

00:25:49: Und dann gibt es welchen Tender-Minded, das heißt auf Deutsch so viel wie Empfinza, liebevoll, zaretweich.

00:25:59: Das sind dann Leute, die vielleicht eher so einen humanistischen Ansatz verfolgen und sagen, naja, es ist ja schön und gut, damit euren ganzen Studien und den ganzen Meteranalysen und Statistiken.

00:26:08: Aber irgendwie muss ich ja diesen Mensch mir gegenüber erreichen und vielleicht Worte für das finden, was der erlebt.

00:26:17: Und seitdem ich jetzt diese beiden Begriffe habe, finde ich, kann ich viel besser für mich sagen, okay, das gehört, glaube ich, tatsächlich Beides zur Psychologie.

00:26:24: An vielen Stellen muss sie die harte Naturwissenschaft sein.

00:26:26: Und da komme ich auch definitiv her, wenn du das in Münster studierst, dann zur

00:26:30: Psychologie

00:26:30: als knallharte Naturwissenschaft mit Statistik, Biochemie, Analysen.

00:26:35: Aber dieses, wo wir dann mit den Zahlen und Fakten und so vielleicht manchmal nicht mehr weiterkommen, weil wir den Menschen nicht berühren oder weil es dann darum geht, die Einsichten aus diesen Zahlen und Fakten und Daten, das wäre für mich noch das Schönste, in Worte und Bilder und Sprache zu fassen.

00:26:51: die Menschen berührt, da bräuchte man vielleicht eher dieses zweite, dieses zartere Mindset.

00:26:57: Und das fand ich ganz schön und hab mir gedacht.

00:26:59: Komm, das machen wir heute für diese Folge.

00:27:01: Wir haben also diese statistischen Cluster.

00:27:03: Wir haben diese sehr analytische Auswertung.

00:27:06: Wir fangen jetzt auch sofort damit an mit dem Ersten.

00:27:08: Und dann habe ich aber immer Geschichten rausgesucht, wo ich fand, dass sich das da drin wiederfindet.

00:27:13: Weil man sich das dann gut merken kann.

00:27:15: Ich habe ganz tolle, erfolgreiche Leute rausgesucht und das wirst du jetzt gleich hören.

00:27:20: Wir fangen mal einfach mit der ersten an, dann wird das, glaube ich, klar.

00:27:24: Die erste große Erfolgsdimension, das erste große Cluster haben Sie es ja genannt, von Erfolg, das in dieser Meta-Analyse gefunden wird, ist Zufriedenheit.

00:27:34: Okay,

00:27:34: Zufriedenheit, schreibe ich schon auf.

00:27:37: Könnte man auch übersetzen mit Genügsamkeit, innerer Ruhe, so einem Seelenfrieden.

00:27:42: Findest du das nicht mit Zufriedenheit sehr gut getroffen?

00:27:45: Ja, ich finde es nur schön, wenn man noch so ein paar weiter betrifft hat, dass man direkt zum Gespür bekommt.

00:27:49: Und ich habe natürlich sofort an dich gedacht und dein schönes Bild vom Rügenbergsee im Kopf.

00:27:55: Und ich habe ja eben gesagt, die haben sich also auch angeguckt, welche Persönlichkeitsmuster würden dem am ehesten entsprechen.

00:28:02: Und das wäre einmal wenig Offenheit, verhältnisweise wenig Offenheit für Neues.

00:28:10: Ja, finde ich, macht Sinn, wenn man so sagt, ich bin mit mir im Reinen, ich brauche jetzt gar nicht die große Aufregung, ich lass das mal, alles passt schon so, wie es ist.

00:28:19: Dann bin ich jetzt nicht der, der jetzt sofort sagt, okay, wo kann ich das nächste Abenteuer starten?

00:28:25: Und die zweite Eigenschaft, die muss wiederum eher ausgeprägt sein, das wäre emotionale Stabilität.

00:28:31: Da bin ich sofort wieder im Boot.

00:28:33: Ich habe mir natürlich im Vorhinein auch ein paar Gedanken gemacht, was empfunderer Erfolg auch ist.

00:28:43: Und wenn du sagst, emotionale Stabilität, dann taucht der Begriff auf, der ja immer in der Psychologie wieder auftaucht, die psychische Konsistenz.

00:28:55: Das ist, glaube ich, auch ein wichtiger Faktor, dass man nicht so wie ein Fähnlein im Wind oder wie so ein Spielball des Schicksals unterwegs ist, sondern eben eine gewisse Gradlinigkeit in sich hat, jetzt nicht Gradlinig im Sinne von, ich muss mich an meine Pläne halten, sondern die eigene innere Verlässlichkeit und eben die Konsistenz in der, in der Psyche.

00:29:22: Ich glaube, das ist auch ganz, ganz wichtig, weil sonst musst du dich ja jederzeit wieder auf kompletten, es sind so viele Parameter im Spiel, die wir ja auch schon aufbehandelt haben.

00:29:31: Und wenn es nicht eine gewisse Konsistenz in der Psyche gibt, dann lässt sich diese Architektur nie stabil machen.

00:29:41: Ich habe gestern witzigerweise mit einem Freund mich unterhalten und dann gibt es in meinem Freundeskreis schon sehr unterschiedliche Leute, wo manche ganz viel über ihre Gefühle reden.

00:29:50: und auch wirklich so, wenn die auf Party sind, dann sind die, die freuen sich richtig.

00:29:53: Wenn wir auf ein Festival gehen, dann stehen die total begeistert in der ersten Reihe und singen mit.

00:29:58: Und das heißt, die haben... So Kapriolen in ihrem fühlen.

00:30:01: Es geht total nach oben.

00:30:02: Super.

00:30:03: Aber witzigerweise sind es auch genau diese Leute, die dann, wenn man irgendwas schiefläuft oder wenn was nicht so gut ist, total traurig sind.

00:30:11: Und dann kommen schneller, viel schneller die Tränen.

00:30:13: Und dann ist eine Verzweiflung da, eine Unsicherheit.

00:30:17: Und da merke ich oft, das habe ich nicht so sehr.

00:30:20: Das hat Nachteile, weil dann ich würde auch nicht auf dem Santiago-Konzert oder egal wo stehen und sagen geil oder zumindest nicht so krass mich freuen, wie die das können.

00:30:27: Aber dafür habe ich oft das Gefühl, wird es bei mir auch nicht so absacken, wenn jetzt was schwierig

00:30:32: ist.

00:30:33: Ja.

00:30:33: Und wenn du da so in dich hinein spürst, welche Assoziation kämen die als Erstes, wo das herkommt, dass du da vielleicht eine etwas größere Konsistenz hast.

00:30:48: Kannst du an deinen Wurzeln liegen?

00:30:51: Bestimmt auch.

00:30:52: Ja.

00:30:53: Ganz bestimmt auch.

00:30:54: Und manchmal denke ich so ... Wir kämpfen ja hier selber für, dass man über Gefühle spricht und dass man auch mal versucht, einen Zugang zu finden.

00:31:02: Und trotzdem habe ich hier auch schon mal gesagt, dass mir wichtig ist, dass das alles auch ein für und wieder hat.

00:31:07: Und manchmal denke ich, jo, ich bin ein Quadratschat-Lieger-Typ und bestimmt eher bei diesen tough-minded Leuten, die die Statistik und Meta-Analyse haben möchten.

00:31:17: Und da könnte man mir ja sagen, hey Leon, das sagen wir auch manchmal Freunde, die wirklich nah an mir dran sind.

00:31:22: Du hast nicht so den Zugang zu deinen Gefühlen.

00:31:24: Bitte nicht alle, die hierzu denken, was los?

00:31:27: Ihr macht doch seit sechs Jahren diesen Gefühlspodcast.

00:31:29: Ja, es ist viel besser bei mir geworden oder hat sich auf jeden Fall verändert.

00:31:33: Aber es ist immer noch so, ich rede viel mehr über Psychologie und auch die Gefühle von anderen als jetzt über meine eigenen, auch privat.

00:31:40: Und dann denke ich manchmal, ja, vielleicht ist dieses Quadratschädelige naturwissenschaftliche etwas, wo... Wobei mir ein paar Gefühle auf der Strecke bleiben.

00:31:48: Du sprichst

00:31:48: ja auch Naturwissenschaften immer mit so einem gewissen Respekt oder mit einer Anerkennung in der Stimme aus.

00:31:57: Ja, und es ist ja auch nicht schlecht, wenn man weiß, wo man steht.

00:32:02: Das ist auch gut.

00:32:02: Ich meine, ich erlebte dich ja so, weil ich sehr emotional.

00:32:05: Insofern kann ich das ja nicht voll unterschreiben.

00:32:08: Was du gesagt hast, das ist ja nicht so, als wenn du da als Terminator unterwegs bist.

00:32:13: Nein, nein, nein.

00:32:14: Du

00:32:14: bist ja schon sehr mitführend.

00:32:16: Aber eben auch klar, ja.

00:32:18: Das alles total.

00:32:19: Aber wenn du meine Freundinnen und Freunde sehen würdest, die vielleicht... Eher so ein bisschen noch wirklich in diese stark emotionale Richtung gehen, dann das kennst du doch auch.

00:32:27: Ja, natürlich, natürlich.

00:32:28: Letztens ist

00:32:28: eine Freundin getroffen, die saß schlucht sind.

00:32:31: Also ich mir komm auch manchmal trennen beim Film.

00:32:32: Die saß bitterlich heulend im Bett und hat Pünktchen und Anton geguckt, als ich die besucht hab.

00:32:38: Und ich sag, was ist denn hier los?

00:32:39: Und die hat so, weil die so an ihre Kindheit und so da emotional erfasst waren, das war für sie total schön, sich auch so stark in dieses Gefühl reinzugeben.

00:32:47: Das habe ich zum Beispiel einfach etwas weniger, aber ich will es gar, also es ist mir wichtig, dass es nicht wertsend gemeint ist, sondern der eine ist da eher so und der andere so.

00:32:55: Und ich bin nur freund davon, auch nach dem Führung wieder zu gucken.

00:32:58: So, wenn wir jetzt wissen wollen, was hat das Ganze auch mit Erfolg zu tun, um zu der Studie zurückzukommen, mal wieder ein bisschen Meteranalyse.

00:33:04: Und dann sagt dieses Forschungsteam, naja, Leute, die diese Zufriedenheit also ausleben, die haben eine eher emotionale Stabilität, aber auch gleichzeitig weniger Interesse an offenen für neuen oder beziehungsweise weniger Person.

00:33:17: Und beschreiben das dann, das fand ich total interessant so, das ist doch eine der großen Herausforderungen der menschlichen Existenz, dass man da einmal sitzt und sagt, naja, ich will irgendwie Ordnung in meinem Leben.

00:33:28: Und ich will vorherrsagbare Bahnen.

00:33:30: Ich will wenig Offenheit für Neues.

00:33:33: Und gleichzeitig, wir lieben das, wenn eine Serie spannend ist.

00:33:37: Und wir mögen doch auch manchmal mit Fernweh in ein Land reisen und was Neues zu entdecken.

00:33:42: Also es ist ja ganz oft so, dass wir so eine Gradwanderung suchen zwischen Stabilität und Veränderung zwischen, hey, ich will mich

00:33:50: verändern

00:33:51: und ich will aber auch so bleiben, wie ich bin.

00:33:53: Das ist mir auch wichtig.

00:33:55: Und für diese Dimension von Erfolg sagen die, das betrifft jetzt wirklich eher Menschen, die sagen, ich habe eine Stabilität und kultiviere die auch.

00:34:04: Und wenn um mich herum ganz viel passiert, dann bin ich einer, der trotzdem bei sich bleibt.

00:34:12: Und da bin ich jetzt auf eine Geschichte von Nick Kelf gestoßen.

00:34:16: Du kennst den Sänger, den habe ich vor einiger Zeit in Hamburg Live gesehen, das war eines der tollsten

00:34:20: Konzerte.

00:34:20: Ich weiß, wie

00:34:20: beeindruckt du warst.

00:34:21: Es spricht

00:34:21: dir immer schon wieder dafür, dass du da sehr viel gefühlt hast.

00:34:25: Absolut und ich saß in der Elbphilharmonie und hab das total genossen, aber um dir wieder zu sagen, es gibt auch noch ganz andere.

00:34:31: So gegenüber, das ist ja so ein bisschen halbkreis die Elbphilharmonie auf der ähnlichen Höhe, ich saß relativ weit hinten weit oben, war ein Pärchen aufgestanden während der da Sangen und alle saßen und die beiden haben sich in den Gang gestellt und rumgemacht, du hast... Keine Vorstellung, dass die noch was anhatten war.

00:34:48: Und es war so schön, das zu sehen.

00:34:50: Und ich dachte, das ist ein Emotionslevel, da wäre ich auf ganz vielen Ebenen nicht fähig zu erinnern, wenn mir unangenehm, aber auch so eine Liebe so tief öffentlich zu zeigen.

00:34:59: Und Nick Cave sagt folgendes, fand ich total spannend.

00:35:02: Ich mach das mal in meinen eigenen Worten.

00:35:06: Wir glauben oft, dass das Älterwerden an sich irgendwie so eine Art Verrat ist.

00:35:11: Also wenn man älter wird, verrät man sein idealistisches Jüngeres selbst.

00:35:16: Das fand ich erst mal total geil.

00:35:18: Kennt, glaube ich, viele Joschka Fischer-Welfen mich so ein Kandidat, wo man das von außen, finde ich, manchmal denkt, ein junger Grüner, der mit Turnschuhen im Bundestag für Umwelt kämpft und dann irgendwie ein paar Jahrzehnte später im Aufsichtsrat von einem Autokonzern hockt.

00:35:32: Und er sagt, dass das wahrscheinlich viele erleben.

00:35:35: Und sagt aber manchmal denke ich, dass es vielleicht genau umgekehrt ist.

00:35:40: Ja.

00:35:41: Vielleicht fällt es dem Jüngeren selbst schwer sein wahres Potenzial zu leben, weil es gar nicht weiß.

00:35:46: Und jetzt wird es interessant für mich, was dieses Potenzial ist, sagt er.

00:35:49: Ja.

00:35:50: Also es ist eine Art ungestaltetes Wesen, das die meiste Zeit so völlig verängstigt.

00:35:54: Ja, das bin ich.

00:35:55: Verzweifelt, versuch.

00:35:56: Das bin ich.

00:35:57: Ja, das habe ich dann auch gedacht.

00:35:58: Verzweifelt, ein Gefühl zu finden von, das bin ich, hier bin ich.

00:36:02: Und dann kommt das Leben und zertrümmert dieses Selbstgefühl in

00:36:06: Stücke.

00:36:07: Und eigentlich erst viel später merkst du, oh, ich muss dieses Selbst zurückbauen, ich muss das wieder zusammenkleben.

00:36:16: muss dann irgendwann nicht mehr, wenn ich einfach älter geworden bin, herausfinden, wer bin ich jetzt, sondern man ist einfach frei zu sein, wer man sein will, so beschreibt er das.

00:36:25: Und das fand ich, also ich fand das ein total spannender Gedanken, weil ich das auch oft kenne.

00:36:28: Ich sitze hier und sehe mein Jüngeres selbst und jetzt werde ich schon ein bisschen älter mit der Dreißig und denk dann manchmal, ja, Lea mit zwanzig war es ja noch so und so.

00:36:35: Und Bullshit dann zu denken, na ja, äh, du, du, du, das Jüngere selbst ist einfach nur das Gute, sondern vielleicht sozusagen... Naja, ich mich meinem Eltern selbst hier an, meinem eigentlichen selbst.

00:36:49: Ach

00:36:50: Gott, ja.

00:36:50: Also den zweiten Teil von dem, was Nick Cave gesagt hat, den fühle ich total und ich möchte nicht ein Tag jünger sein und schaue auf mein junges ich und schüttel den Kopf über diesen sprunghaften Menschen, den ich da noch abgegeben habe.

00:37:05: Oder mir kommt grad so ein Bild in den Sinn, vielleicht kannst du das sogar gebrauchen.

00:37:10: Davon bin ich auf einer achtspurigen Straße auch in diese Richtung gefahren.

00:37:14: Und bin mal links gefahren, mal in der Mitte, mal rechts.

00:37:16: Und mittlerweile hat ich vielleicht so eine richtig schöne Landstraße immer noch in dieselbe Richtung.

00:37:24: Aber ich bleibe schön auf meiner Spur und habe Freude an dieser Allee, die mir dann vorbeizieht und schauen mir die Landschaften an.

00:37:34: Wo wir gerade schon dabei sind, wo ich gerade über mich spreche.

00:37:37: Ich empfinde das als totaler Erfolg für mich.

00:37:43: Achtung, jetzt habe ich große Klappe.

00:37:44: Ich hoffe alle verstehen das richtig.

00:37:47: Ich empfinde mich als super erfolgreich.

00:37:50: Und da geht es nicht ums Material, gar nicht.

00:37:52: Sondern um diese innere Ruhe, die ich erreicht habe und auf diese tiefe Zufriedenheit, mit der ich auf die Welt schaue und meinen Umfeld, meine Freunde und Familie erlebe.

00:38:06: Ja, ich habe auch bei diesem ersten Cluster sofort gedacht.

00:38:11: Jo, das ist genau das, was du mir hier schon oft beschrieben hast.

00:38:14: Ja.

00:38:15: Ja.

00:38:15: Und diese Stabilität zu haben.

00:38:17: und so wie in die Caves das beschreibt, man sitzt da vielleicht und verurteilt seinen Jüngeren selbst, wenn man merkt, das geht hintenüber, das geht verloren, weil man, weil man älter wird, das eigentlich Bullshit sind und zu sagen, hey, vielleicht komme ich irgendwann.

00:38:30: noch mal mehr bei mir an.

00:38:31: Das ist

00:38:32: ja auch immer noch Indien.

00:38:34: Das hast

00:38:34: du ja immer noch, aber du hast jetzt eben nicht nur das, sondern du hast eben auch dein ältere Sich und das ist doch eine absolute Bereicherung.

00:38:42: Ja, das wäre emotional.

00:38:45: Das ist auch schön.

00:38:46: und das Forschungstieb sagt, es gibt drei Ansätze, die sie gefunden haben, wie man vielleicht eher dahin kommt.

00:38:51: Einmal nennen sie das Gratification, so eine Art Erfüllung oder Befriedung.

00:38:56: Das bedeutet, mein Wohlbefinden stammt aus dem Gefühl, hey, ich hab hier den Status

00:39:02: quo.

00:39:04: Den erfüll ich.

00:39:05: So wie ich halt hier sein soll.

00:39:07: Da gibt's bestimmte Anforderungen und da gibt's vielleicht auch für mich bestimmte Vorstellungen.

00:39:10: Aber das hab ich und das reicht.

00:39:13: Ja.

00:39:13: Das fand ich total schön.

00:39:14: Ja.

00:39:15: Und dann geht's ja aber noch weiter.

00:39:16: Ist ja jetzt nicht so, dass du einfach starb bist.

00:39:18: So, das ist auch ganz wichtig, sondern schon, dass du adjustierst und eine Balance findest aus, hey, hier passiert vielleicht gerade was auf der Welt.

00:39:27: Und jetzt kommen hier, da hast du Roland Kaiser angesprochen.

00:39:30: Der geht nach Dresden und sagt, ey, Leute, einfach weil mir diese Stadt hier so am Herzen liegt, der macht da, glaube ich, jedes Jahr so eine Kaiser-Manie.

00:39:37: Ja,

00:39:37: die Kaiser-Manie, ja, genau.

00:39:39: Eine riesen Veranstaltung.

00:39:40: Da sind schon dreißigvierzigtausend Leute, ne?

00:39:43: Absolut irre.

00:39:44: Ist irgendwie nach sechs Minuten ausverkauft gewesen, hat er mir erzählt.

00:39:48: und sagt dann aber ganz klar, dass er sich dann da gegen rechts stellt und was sagt.

00:39:53: Und das ist für mich auch manchmal, dass ich denke, wenn ich jetzt in einem Ort in Deutschland mit meiner Tour wäre, wo ich wüsste, hier wählen fünfzig Prozent die AfD.

00:40:06: Und eigentlich jeder, der mich jetzt mehr verfolgt weiß, wo ich mich da schon gegen positioniert habe und Kante zeigen will und was sagen will, dann will ich das ja auch in diesem Moment auf der Bühne machen und das wäre dann für mich, hey du bleibst, du bleibst deinem, deinem Kern toll, du bleibst dir da, du bleibst dir toll, das ist diese Stabilität, das ist der Bergseh in deinem Kopf und muss jetzt aber trotzdem vielleicht in so einer Situation Anpassungen vornehmen, weil wenn ich mich Münze auf eine Bühne stelle und sage, fick die AfD, wie zart man das, glaube ich, bei der Bambi-Verlangerung macht, da krieg ich riesen Applaus.

00:40:43: Dann sind alle Finder super und toll.

00:40:46: Aber wenn ich das in einem Ort machen würde, wo fünfzig Prozent die AfD wählen, dann müsste ich ja nicht, weil ich Angst davor hätte, sondern weil ich einfach denke, wie würdest du es schaffen wollen, diese Leute vielleicht.

00:40:56: von was anderem zu überzeugen oder einfach nur mal ein paar Fragen anzustoßen, dann würde ich vielleicht sagen, meine Haltung bleibt genau gleich.

00:41:02: Aber wie ich das rüberbringen oder was ich sagen möchte, das wird angepasst.

00:41:06: Und Vorsicht, das kann man jetzt finden, wie man will, ich gebe hier wieder, was dieses Forschungsteam sagt.

00:41:11: Das letzte, was sie dann noch bringen, ist im Prinzip eine Art Ergebenheit.

00:41:16: Also, dass man fast schon so ein bisschen bescheiden sagt, hey, das sind jetzt halt die Umstände, so läuft das hier und dem gebe ich mich hin.

00:41:26: Das fand ich auch noch mal ganz schön, weil ich glaube, viele von uns, wenn es um Erfolg geht, wahrscheinlich da sitzen und denken, boah, wie kann ich noch und was müsste ich und wo kann ich mich weiterentwickeln?

00:41:35: Wo brauche ich noch mal Offenheit für Neues, um den nächsten Schritt zu machen?

00:41:39: Wer in dieses erste Cluster fällt, wer?

00:41:42: jemand, der um das jetzt mal zusammenzufassen, eher sagen würde, es passt schon so.

00:41:48: Ich passe.

00:41:49: Ja, ja, ja.

00:41:52: Ja, ich passe.

00:41:53: Das würde man dann etwas fetterdrucken.

00:41:56: im Dokument.

00:41:58: Ja,

00:41:59: okay, dann haben die ein zweites, eine zweite Dimension von Erfolg, ein Cluster zusammengefasst und zwar, ich sage es mal auf Englisch, da klingt so, wie es eigentlich auch sein soll.

00:42:09: ... agentisches Engagement.

00:42:14: Klingt auf Deutsch wirklich komisch.

00:42:16: Gemeint ist, dass ich selber der Agent des Handelns bin.

00:42:20: Ich, der Agent, der Macher.

00:42:22: Und bin da auch besonders engagiert.

00:42:24: Also eigenverantwortlich, proaktiv, selbstwirksam bring ich mich da ein.

00:42:29: Ja.

00:42:29: Und da sagen die, da geht's eher um so was ... Ähm, ja ... Erfolg als ich hab Interesse an meinen eigenen Sachen, ne?

00:42:38: kann man sich, glaube ich, vorstellen.

00:42:39: Viele Leute würden wahrscheinlich sagen, ich bin erfolgreich, wenn ich es schaffe, andere zu überholen, wenn ich mich selber

00:42:46: optimiere,

00:42:47: wenn ich Dominanz habe.

00:42:49: Die bringen hier auch interessanterweise aus der Forschung das Wort Maskulinität, was, glaube ich, viele so als Stereotyp ja auch eher mit dieser Art von Erfolg verbinden.

00:43:00: Und das fand ich ganz interessant, wenn man dieses Cluster erfüllt.

00:43:03: Und wenn man sehr viel weniger oder im Schnitt weniger verträglich...

00:43:09: Ach weniger verträglich, okay.

00:43:12: Naja, wenn du jetzt sagst, ich ziehe meine eigenen Sachen durch,

00:43:15: ich lebe

00:43:16: um raus, dominiere die anderen und will vor andere kommen, dann geht es dir nicht so sehr darum, der verträglichste Typ zu sein.

00:43:23: Aber sehr, sehr fällensweise stärker ausgeprägt wäre dann Gewissenhaftigkeit.

00:43:28: Das können wir uns auch vorstellen, wie ich die Sachen da durchziehen will.

00:43:30: Aber

00:43:30: mit einem gewissen Egoismus.

00:43:31: Dann auch eine

00:43:31: gewisse Gewissenhaftigkeit.

00:43:33: Ja, vielleicht, also zumindest in Teilen.

00:43:38: Und dann haben die natürlich auch da wieder so Unterbereiche und gesagt, na ja, zum Beispiel Belohnungen bekommen, die tolle Beförderung oder das dicke Geld, was du bekommst.

00:43:48: Ergebnisse erzielen.

00:43:50: Ich setz mir ein Ziel, ich will dann eine richtig gute Bühne-Show machen oder ich will Schlagerstar werden, ja dann tu mal her, den Elvis, dann sing ich dir den eben.

00:43:58: Das wäre auch eine Dimension.

00:43:59: Und dann seien die, fand ich ganz interessant, Innovation wäre etwas, was hier gut reinpasst.

00:44:04: Und das finde ich, ja.

00:44:05: Achso,

00:44:05: okay, ja, ja, ja.

00:44:06: Über

00:44:06: Jeff Bezos oder über den Ile Maske gesprochen.

00:44:10: Diese Leute sind extrem erfolgreich, weil sie... irgendwie Innovationen geschaffen haben.

00:44:16: Ich hab mal ein Interview von Jeff Bezos gegeben, wo der irgendwie erklärt, wann war das Anfang der Nuller Jahre, wahrscheinlich oder vielleicht sogar in den Neunzigern.

00:44:23: Ich wollte, dass man online Bücher ausleihen kann, wie in einer Bibliothek oder kaufen wie in einem Buchladen.

00:44:30: Und der heute denkt man ja, ist ja trivial, wo ist das denn Innovation?

00:44:34: Ja, das ist Amazon.

00:44:35: Ja, ja.

00:44:37: Ja, okay, das passt ja dazu, weil eben hat man ja wenig Offenheit für Neues.

00:44:42: und jetzt beim Agentec Engagement haben wir eben große Offenheit für Neues.

00:44:51: Ne, das habe ich nicht gesagt, das nennen die nicht, sondern Gewissenhaftigkeit hoch, aber Verträglichkeit niedrig, die haben nur zwei Sachen.

00:45:01: Vielleicht passt es, aber ich könnte mir schwer vorstellen, wie man innovativ sein will, ohne

00:45:06: ein

00:45:06: gewisses Maß an Offenheit für Neues.

00:45:08: Und Sie haben dann, da hast du völlig recht, auch für diese einzelnen Unterpunkte, die ich jetzt immer nenne, die dann zu diesem Erfolgscluster führen würden, zum Beispiel hierbei auch gesagt, ja, da wäre Offenheit für Neues mit einem Plus.

00:45:20: Bringt was?

00:45:21: Brauchst du.

00:45:22: So, vielleicht noch einen letzten Punkt, das fand ich auch noch interessant, das wäre Prominenz.

00:45:26: Das gibt ja... Ja, damit ist es nicht problemäßig gemeint, dass es gar eine Artikel über dich gibt.

00:45:32: Oder du bei Frau Promi Flash stehst, sondern, dass du vielleicht sagst, ich habe einen gewissen Mut, ich habe eine soziale Potenz.

00:45:40: Ich stelle mich vorne das gesehen übernehmen, vielleicht eine... Ja, und übernehmen vielleicht eine Führungsposition.

00:45:45: Und ich finde, wenn man diese Meta-Klasse davon erfolgt, sich hier anhört, dann hat man es stellen sich einem so ein bisschen die Nackenhaare auf.

00:45:51: Man denkt so, ah, irgendwie unsympathisch.

00:45:53: Ja, man spürt eine gewisse Kälte darin auf der beinharten Zielstribigkeit.

00:45:59: Aber vielleicht müssen wir das gar nicht in diesem Zusammenhang so negativ konnotieren.

00:46:04: Das fände ich ganz wichtig.

00:46:05: Es gibt immer wieder diesen Zitat von Merkel.

00:46:08: Sie hat das in einigen Interviews gesagt, wo sie sagt.

00:46:12: Du brauchst auch einen Willen zur Macht.

00:46:15: Und den habe ich.

00:46:16: Genau, nur mit Lebenswürdigkeit, das hat Teil des Immunismus mal gesagt, nur mit Lebenswürdigkeit will man nicht Ministerpräsidentin.

00:46:24: Und da ist was dran.

00:46:25: Ich habe zufällig gestern so einen Ausschnitt gesehen, wie Merkel dann in irgendeinem Biergarten sitzt und lächelt.

00:46:29: Sie hat ja dieses ganz charmante Lächeln, was sie auch oft an den richtigen Stellen eingesetzt hat.

00:46:35: Und die Leute sind drum herum und sie lächelt.

00:46:37: und man hört aber, weil es so ein Ansteckmikro hat, wie sie da zu ihren Personenschützern wie noch immer lächeln.

00:46:45: Also ganz freundlich und leise sagt so, das hört jetzt hier auf, wir machen hier dicht alle weg und da lächelt sie schon wieder.

00:46:52: Aber klare Ansage.

00:46:54: Ja.

00:46:55: Klare Ansagen.

00:46:56: Es gab bei der Queen doch so, ich habe mal drüber gesprochen, so Coats, wenn die ihre Tantasche abgestellte, weiß noch, dass dann das Meeting sofort beendet ist, in absolutem Lächeln.

00:47:03: Aber macht Frauen an der Stelle.

00:47:06: Und Merkel hat das auch so schön gesagt, ich war da, ich glaube, beim spitzen Gespräch vom Spiegel.

00:47:12: Für sie hieß es dann immer, ja, da kommt die Männermordende Merkel.

00:47:16: Ja, ja.

00:47:16: So, die ganze Saal lachte.

00:47:18: Und sie meinte, das haben andere in der Politik, die Männer ganz genauso gemacht mit anderen Männern, aber da ist es dann, Ja, selbstverständlich.

00:47:25: Vielleicht ist Merkel sogar das Paradebeispiel jetzt für diese zweite Kategorie, weil sie ja auch eiskalt, natürlich charmant lächelnd, aber auch Naturwissenschaftlerin ist.

00:47:42: Ja und nein, an und aus.

00:47:47: Taf meintet.

00:47:48: Ja.

00:47:49: Ja, und wenn man dann Agentin einen eigenen Engagement nennt, ja, da passt es doch zu hundert Prozent.

00:47:58: Hundert Prozent.

00:47:59: Und da würde ich jetzt mal bitte wollen, wenn jetzt jemand sitzt und sagt, ja, die Nacht, der macht greifen und so.

00:48:04: Aber ein Land braucht ja eine Frau an der Spitze oder ein Mann.

00:48:10: Und das ist dann so, wo ich so denke, vorsichtig.

00:48:14: Bevor wir das jetzt verurteilen, das fand ich auch so spannend an dieser Metaanalyse, dass sie halt wirklich sagen, deswegen habe ich dich das am Anfang auch gefragt, wäre es erfolgreich und denke, dass wir da oft viel zu eng stören.

00:48:25: Ja,

00:48:25: ja, ja, ja, ja.

00:48:26: Das will ich auch, dass uns das jetzt hier... Ist

00:48:28: vielleicht so etwas Wichtiges heute, was wir selber dann mit uns machen aus dieser Erkenntnis.

00:48:35: Ja.

00:48:35: Ich finde das Wichtigste kommt noch, aber ich sehe genau deinen Punkt.

00:48:38: So saß ich nämlich auch und habe gedacht, Boah, Azzah ist voll in dieser Zufriedenheitsdimension.

00:48:42: Nein, ich meine diese Erkenntnis, egal was jetzt noch kommt, dass wir aus dieser Erkenntnis, die wir heute gewinnen, eben für uns was machen.

00:48:50: Ja, genau.

00:48:52: Das wollte ich gerade beschreiben, wenn ich sage, du bist voll in dieser Zufriedenheitsdimension und das ist für mich schön, das zu sehen und dann weiß ich, da bin ich vielleicht nicht so erfolgreich, dann habe ich vielleicht eine andere Dimension.

00:49:04: Noch nicht, genau, ja, Nick Cave, noch nicht, noch läuft mein junges selbst darum und ist in tausend Teile gespringt.

00:49:10: Aber vielleicht habe ich dann in einer anderen Dimension bei Agentic Engagement einen Pluspunkt, so das könnte man sich ja jetzt fragen.

00:49:19: Und das fand ich einfach interessant, bitte bloß nicht zu eng stören, nicht den eigenen Erfolg festmachen.

00:49:24: Ich glaube gerade, wenn wir merken, es gibt Momente, wo es nicht so läuft, dass wir im Weltmeister daran sind, zu sagen, jetzt greif ich mir die Defizite raus und gerade auch in diesem Vergleichen sehe dann die Person, die jetzt befördert wurde und dann mehr Geld bekommt als ich und dann bin ich enttäuscht.

00:49:41: Oder ich sehe die Person, die jetzt gerade voll in sich ruht und angekommen bei sich ist und noch bei der Ayurveda-Kur mit Fantafirsicht, der irgendwelche Butter in den Hintern blasen lässt und der geht es richtig gut und ich wäre auch gern so.

00:49:52: Und dann ist immer dieses, wo du merkst, wieso bin ich das nicht?

00:49:57: Wir lernen doch gerade, es gibt viele, viele Standbeine von Erfolg.

00:50:03: Und ich glaube, wenn man sich selber bewertet, ist man zu gnadenlos, wenn man nur ein dieser Punkte rauspickt.

00:50:09: Ja, ja, ja, ja.

00:50:11: Also vielleicht noch mal als kleines Zwischenplatz.

00:50:13: Ja,

00:50:13: wahrscheinlich grundsätzlich bei solchen Sachen sollte man sich nicht einen Punkt rauspicken.

00:50:19: Ja, und ich habe jetzt hierzu auch wieder eine kleine Geschichte, wo mir das so.

00:50:23: Wir haben ja gerade schon, finde ich, über Merkel versucht, ein bisschen dafür zu werben, diese Dimension von Erfolg jetzt hier nicht einfach abzutun.

00:50:28: Das ist, glaube ich, wirklich eine wichtige und auch nicht eine, die schlecht ist.

00:50:33: Dan Brown war da einer, der sich vor meine Gold-Naget fliegt.

00:50:40: Dan Brown, du kennst den, das ist der Autor von Da Vinci Code, auch noch tausend anderen Buchern.

00:50:47: Du kennst wahrscheinlich ganz viele davon.

00:50:49: Nein.

00:50:50: Nein.

00:50:52: Kleine das ab.

00:50:53: Nein, du liest die vielleicht auch.

00:50:55: Nein, liest den Brownie.

00:50:56: Doch.

00:50:57: Illuminatio oder sowas mal?

00:50:59: Nee, hab ich alles nicht gelesen.

00:51:02: Okay, die Filme ist nicht...

00:51:03: Guck meinen Berit.

00:51:03: Nein.

00:51:05: Gut.

00:51:06: Ist eigentlich auch nicht so mein Berit.

00:51:08: Pass auf, dieser Kollege Dan Brown, in sechsundfünfzig Sprachen übersetzt, mehr als zweihundert Millionen Bücher verkauft, wurde von, von einem Timer gesehen, zu einem der hundert einflussreichsten Menschen der Welt, zweitagswünftig Welt und so weiter, also ganz heftiger Kollege.

00:51:25: Und dann habe ich...

00:51:26: Ein heftiger Kollege, das muss ich mir merken.

00:51:28: Ein

00:51:28: geiles Stück DNA, ein vitaler Rüde.

00:51:31: So

00:51:32: kündige ich richtig, das ist ja am siebzehnten Oktoberabend.

00:51:34: Ein heftiger Kollege, sehr schön.

00:51:38: Genau, also dieser heftige Kollege setzt sich dann vor ein sehr schön gemachtes Kameraset bei Masterclass, wo ich mir das angeguckt habe von ihm.

00:51:47: Und das war total schön zu sehen.

00:51:49: Also der schreibt Geschichten.

00:51:51: Fiktion Thriller.

00:51:52: Und damit habe ich jetzt persönlich nichts zu tun.

00:51:54: Ich habe noch nie Thriller geschrieben und denke auch nicht über Nacht das zu tun.

00:51:58: Ich mache Wissenschaftskommunikation und da habe ich natürlich oft das Problem, wie erzähle ich dir jetzt diese Meta-Analyse wie heute zum Beispiel, das waren keine Ahnung.

00:52:06: Vierzig Seiten, Schriftgröße sechs, voller Quellen, voller statistische Analysen, wo ich tausendmal nachlesen muss, hier noch was gucken muss und selbst manchmal denke ich zum Glück ist das in einem guten Journal veröffentlicht, dann haben ja Profis sich die Methoden angucken, weil ich auch nicht immer alles davon verstehe.

00:52:20: Wie kann man so ein Thema gut rüberbringen?

00:52:23: Und dann habe ich... Mir zum Glück Thema Scheuklapp mal weglegen, Dan Brown angeguckt, erklärt, wie der Natura schreibt.

00:52:29: Und das war total geil.

00:52:31: Der sagt, drei Cs sind entscheidend.

00:52:37: Wenn du zwei Finger am Ohr hast, hab ich das schon mal erzählt.

00:52:40: Also das verträgt es auf jeden Fall mehrfach.

00:52:43: Ich will es wissen.

00:52:44: Ich weiß, da war was, aber ich will es jetzt wissen.

00:52:47: Gut, dann auf die Gefallen, dass ich so was schon mal erzählt hab.

00:52:51: Wir erinnern uns beide nicht ganz sicher.

00:52:52: Drei Cs, sagt er, sind essentiell, weil Spannung komplett aus diesen drei Cs entsteht.

00:52:59: Und das fand ich irgendwie geil.

00:53:00: Wenn ich jetzt eine Studie spannend erzählen will, kann ich mir von Dan Brown mit Thrillerautoren, super erfolgreichem Auton was abgucken.

00:53:06: Und dann sagt der Contract Clock and Crucible.

00:53:11: Klok ist die Uhr.

00:53:12: So, der beschreibt dann, als er irgendwie, weiß ich nicht, da Winchi Code gemacht hat.

00:53:16: Die müssen da ja so eine Art Weltverschwörung auflösen, wenn ich mich richtig erinnere.

00:53:20: Die müssen im Vatikan da sich durchkämpfen.

00:53:23: Ich habe auch davon nur den Film geguckt.

00:53:24: Aber das ist ein super vollgepackter Film.

00:53:27: Und er saß und dachte, wie lange bräuchte man dafür?

00:53:30: Zehn Jahre, alles zu lang, ein Jahr.

00:53:33: Und dann sagt er in dieser Masterclass, twenty four hours.

00:53:36: Die haben einen Tag und sagt die Uhr, also dass du einen Zeitdruck in all diese Konflikte, in all diese Schwierigkeiten rein bringst, macht das schon mal tausendmal spannender, weil du wirklich so dieses Tick, Tick, Tick, Tick wie die Bombe im Hintergrund hörst.

00:53:52: fand ich einen interessanten punkt.

00:53:53: cruce will ist dann so eine art schmelz tegel und sagt das ist wie so eine box die deine figuren einschränkt.

00:53:58: die wo die keine möglichkeit zur flucht haben die sind eingeng die sind gefangen.

00:54:03: er sagte du hängst deinen hauptcharakter mit einer hand blutend an an die klippe und dann.

00:54:10: ... schmeißt du ihm noch einen dicken Stein auf diese eine Hand ... ... und lässt die Klippe fängt an zu brechen.

00:54:16: Und dann legst du noch fünf Schippen drauf, ... ... so wie ich das Gefühl habe, ... ... der kommt gar nicht aus diesem Schmelztiegel dieser Gefahr raus.

00:54:21: Und das, glaube ich, hat jeder von uns schon mal so ein Film erlebt.

00:54:24: Du sitzt da auf der Couch mit der Hand im Popcorn ... ... und weißt, irgendwie wird das schaffen, ... ... aber es ist ein schöner Moment.

00:54:29: Und der dritte Punkt, das dritte C, ... ... war für mich aber am allerwichtigsten, ... ... und das habe ich mir so gemerkt, ... ... Contract, ein Vertrag.

00:54:38: Er sagt, Spannung ... ist versprechen machen.

00:54:42: du sagst dem leser hey ich weiß was was du noch nicht weißt aber ich verspreche dir wenn du die nächsten seiten umblätterst werde ich dir sagen und das war so geil für mich das war so mit Dopamin, mit Erwartungshaltung.

00:54:57: Es ist so psychologisch.

00:54:59: Natürlich willst du wissen, bei der Netflix-Serie Dark, wie geht das jetzt aus?

00:55:04: Und er sagt, natürlich kannst du nicht am Anfang einversprechen machen, wo hier ist, was Mysteriöses passiert und fünfhundert Seiten später löse ich das auf.

00:55:11: Nein, du machst die ganze Zeit neue kleine Verträge.

00:55:14: Also ich erzähl dir irgendwas Mysteriöses, wir erfahren irgendwas über die Mutter vom Protagonisten, vom Helden und fünf Seiten später hören wir, ach, die Mutter ist tot.

00:55:25: Und so erklärt sich das.

00:55:26: Aber auf diesen fünf Seiten bis dahin haben wir schon sechs neue Verträge aufgemacht, die vielleicht zwanzig Seiten, dreißig Seiten oder vielleicht der eine Vertrag sogar s-hundert Seiten später aufgelöst wird.

00:55:35: Aber so merkst du als Leser... Und es gibt.

00:55:39: von meinen Psychotherapeuten und Freunden weiß ich, dass so ein Begriff von Menschen, die suizidal sind, dass man absprachefähig ist.

00:55:47: Ich bin vertrauensvoll.

00:55:49: Du kannst mir glauben, dass ich mir nicht das Leben nehme.

00:55:51: Das ist dann so ein Teil, den die in so einer Therapie vereinbaren.

00:55:54: Da musste ich so ein bisschen dran denken, du versprichst als Autorin, als Autor deinem Leser.

00:55:59: Ich bin vertrauensvoll.

00:56:00: Auf mich kannst du dich verlassen.

00:56:02: Ich halte dir was spannendes hin, aber alle paar Seiten erfüll ich meinen Vertrag mit dir und löse das auf.

00:56:08: Und er meinte, als er da Winchikode geschrieben hat, war er wie die letzten zwanzig Seiten hatte er noch.

00:56:13: und er merkt plötzlich, oh, ich habe hier noch und er hat es dann durchgezählt, irgendwie zweihundertsebzehn unerfüllte Verträge.

00:56:19: Wodurch du merktest, boah, wenn das alles an Spannung aufgebaut ist, aber du bist dahin dran geblieben, bis weil immer wieder ein paar Verträge aufgelöst wurden, dann willst du doch noch unbedingt wissen, wie das ausgeht.

00:56:27: Das fand ich so eine geile So ein geiles Bild.

00:56:30: und wirklich für dich, wenn du das nächste Mal in der Serie guckst, achte

00:56:33: drauf.

00:56:34: Wo werden Verträge mit mir gemacht?

00:56:35: Immer neue.

00:56:36: und ich stelle mir das vor wie so ein Bogen.

00:56:37: Auf Seite eins mache ich einen Vertrag mit dir, auf Seite sechs, wie so ein Bogen löse ich das auf und auf dem Weg dahin sind schon zwanzig neue Bögen aufgemacht worden.

00:56:45: Und so versuche ich, eine Folge Terre Explorer aufzubauen.

00:56:47: So versuche ich bei meiner Bühnschau.

00:56:49: Selbst für die Podcast folgen.

00:56:50: Das gelingt mir nicht immer.

00:56:50: Aber ich denke jedes Mal, hey, ich will, dass du nicht da sitzt und sagst, boah, langweilig, Vorlesung, Psychologie,

00:56:57: Computeranalyse.

00:56:57: Interessiert

00:56:58: mich nicht.

00:56:58: Ja, dann sind wir bei, brauchen wir keine Wissenschaft, sondern Wissenschaftskommunikation bei Dan Brown abgeguckt, zumindest was die The Thriller-Idee.

00:57:07: Aber das hat mir total viel gegeben.

00:57:09: Hammer.

00:57:10: Ja, ich würde, ja, ich werde jetzt mindestens den Film schauen, versprochen.

00:57:15: Ja, bitte.

00:57:16: Ich habe ja auch für dich tatsächlich liebegeguckt, wobei ich keinen dieser Filme, die ich geguckt habe, wirklich gut fand.

00:57:22: Die Bücher müssen stärker sein, sonst wäre er nicht so erfolgreich.

00:57:26: Aber das ist ein anderes Thema.

00:57:28: Warum erzähle ich das?

00:57:30: Wir haben gesagt, für diese zweite Dimension, der Agent deines Engagements zu werden, das gehört für mich eben auch dazu, dass ich sage, ich habe da eine Leidenschaft, ich habe da... Ich will das gut können, was ich da mache.

00:57:42: Deswegen streng ich mich an.

00:57:43: Deswegen fahre ich die Elebogen aus, setze mich an.

00:57:46: Ich

00:57:47: habe oft das Gefühl, dass wir in letzter Zeit, wenn es um, habe ich ja am Anfang gesagt, hierbei wurde auch Maskulinität genannt, als ein Aspekt davon.

00:57:55: Ich bin der festen Überzeugung, dass das auf keinen Fall nur von Männern kommen kann.

00:57:59: Also Stereotyp männlich, sie zu verhalten kann, theoretisch ja auch, kann auch jeder machen.

00:58:05: Und finde gleichzeitig so viel, dass negative Seiten hat.

00:58:09: Es gibt auch Punkte daran, die was Gutes haben.

00:58:14: Wenn du jetzt richtig gut da schreiben willst, wenn du dich durchsetzen willst, wenn du irgendwie Macht ergreifen willst, nochmal, dass ich sage, ich sage nicht, dass es genuin männlich ist, sondern dass dieses Stereotypenmännliche da dran, vielleicht was ist, was eine Gesellschaft in Teilen auch braucht.

00:58:29: Ja, ja, ja, ja.

00:58:31: Da kann man ja eigentlich sagen, dass es das mit Sicherheit auch braucht, weil es ja eben Teil des Ganzen ist.

00:58:39: Also Teil der Vielfalt.

00:58:40: Teil

00:58:40: der Vielfalt.

00:58:42: Bitte

00:58:42: nicht jeder so sein.

00:58:43: Nein, nein, nein.

00:58:44: Teil der Vielfalt.

00:58:45: Weil das ja nur ein Abbild von uns allen.

00:58:50: Genau.

00:58:52: Und ich dachte, ich wollte so ein bisschen auf Werbung dafür machen, dass man seine Ziele erreichen will, haben wir eben gesagt, gehört hierzu, dass man vielleicht irgendwie innovativ ist, dass man, wir haben es Prominenz genannt, aber eigentlich sagt, ich will hier eine Führungsposition haben.

00:59:05: Ich will auch vorne wirklich, ich habe einen Willen zur Macht wie Angela Merkel.

00:59:07: Das könnte man ja jetzt als männlich abtun, ja, weil das viele Männer um sie herum gemacht haben und beim Mann vielleicht total selbstverständlich angenommen wird, aber es kann ja auch eine Frau.

00:59:15: Und da dann nicht zu sagen, das ist doch pauschal schlecht, nein, eine große Gruppe von Menschen, Wenn er demokratisch gewählt wird, freut sich doch, wenn da jemand als Anführer sagt, okay, pass mal auf, ich hab PD'n und den Vorschlag.

00:59:25: Ich hab tatsächlich mich sehr gefreut jetzt über das Wort Prominence, vor allen Dingen, als du es nochmal erklärt hast, wie es gemeint ist, weil ich da schon seit einiger Zeit darüber nachdenke, wie

00:59:35: wichtig

00:59:36: es auch ist.

00:59:38: Ich weiß nicht, wir haben das Thema mindestens hier schon mal gestreift, dass

00:59:41: oft

00:59:41: in der Geschichte, wenn irgendwas zum besseren auch gewendet wurde, die jemand vorangehen.

00:59:49: ganz egal ob Mann oder Frau und oft dass jemand eine Persönlichkeit war mit einer großen guten Ausstrahlung

00:59:57: und

00:59:57: Charisma.

00:59:58: Und ich habe darüber nachgedacht in den letzten Wochen, dass man manchmal sicher, dass man manchmal aufstehen muss.

01:00:07: Man hat eine gute Idee oder man hat ein gutes Resümee für sich und man sieht einen Weg, den die anderen vielleicht in der Runde noch nicht sehen.

01:00:14: und dann muss man sich auch sichtbar machen.

01:00:16: Da muss man aufstehen und sagt was auf Leute.

01:00:18: Das und das und das und das haben wir jetzt alles gehört und wir machen das jetzt so.

01:00:22: und so verstehe ich in dem Zusammenhang auch Prominenz, dass man aufsteht, sich sichtbar macht und zumindest die ersten Schritte in die richtige Richtung geht.

01:00:31: Das wäre dann Nelson Mandela.

01:00:34: Es wäre vielleicht eine Simone de Beauvoir.

01:00:37: Solche Momente, wo du sagst, bin ich ganz bei dir.

01:00:40: Deswegen

01:00:42: wollte ich so ein bisschen unserem sehr gefühlten Podcast für dieses zweite Erfolgscluster.

01:00:46: Agentic Engagement.

01:00:47: Ich glaube, ich habe jetzt sechsmal Agentic falsch gesagt, aber dafür wollte ich ein bisschen auch werden.

01:00:51: Ja, und für mich ist das eine Lösung der Frage, wie ich das benenne.

01:00:57: Prominenz ist ja, also jetzt ist natürlich für uns Prominenz durch RTL-II und Co.

01:01:03: sehr negativ konnotiert, aber eigentlich kann Prominenzen sehr gutes Wort auch sein.

01:01:12: Das mir sehr gehofft war an der Stelle.

01:01:15: Und wer mir auch sehr geholfen hat, dazu diese Woche war Bibis Beauty Palace.

01:01:20: Kennst du die?

01:01:21: Ich weiß, wer das ist und dass sie damit aufgehört hat, weil sie sagt, fünfzehn Millionen auf dem Konto sind genug.

01:01:30: So, so hat sie das nicht gesagt.

01:01:32: Sie heißt Bianca Heinecke.

01:01:34: Wir haben uns in Köln getroffen und viele Stunden unterhalten.

01:01:39: Jetzt frag ich als Fan, wie ist sie denn so?

01:01:44: Total.

01:01:46: Das Problem ist nur, ich habe letztens, wer hat sich tierisch aufgelegt?

01:01:52: und jetzt, dass alle da in der Medienwelt Arschlöcher sind und so doof und nur für die Kamera lächeln.

01:01:58: Ich habe das bisher eigentlich immer andersrum erlebt.

01:02:04: Mit Ausnahme fällt fast keine Ausnahme ein.

01:02:07: Ich erlebe da... nette, freundliche, ja irgendwie prominente Menschen, die auch eine Außendarstellung haben und vielleicht manchmal auch ein Hau weg, aber wer hat das nicht?

01:02:15: Also die war total nett und auch reflektiert und einfach sehr spannend, natürlich auch eine sehr erfolgreiche Unternehmern, also muss man kurz einzuordnen, die hat acht Millionen Follower auf Instagram, ist glaube ich die meist gefolgte deutsche Instagram-Person.

01:02:32: Dann habe ich irgendwann mal gesagt, du, ich mach... sehr wenig Werbung auf Instagram, aber ich kriege da oft Angebote für und kenne so ein bisschen die Zahlen.

01:02:40: Und meine Daumenregel ist immer ein Euro pro Follower pro Jahr.

01:02:46: Das muss sehr gut möglich sein, das mit einem Instagram Profil zu verdienen.

01:02:52: Da guckt sie mich an.

01:02:53: Und

01:02:53: wie sagen wir, Widerspruch gab es keine.

01:02:57: Und dann hat sie irgendwie, also ging jetzt gar nicht speziell um Geld, aber wir haben dann auch über sowas gesprochen, wie sich fühlen.

01:03:02: Und da haben wir ja ganz am Anfang kurz gesagt, du fühlst dich jetzt, vielleicht wenn du auf der Bühne stehst, aber auch drum herum und sie sagte, dann sitzt du in dem Privatjet.

01:03:09: Ich muss dann immer nach Zahlen fragen, so ein bisschen tough-minded kommt da durch.

01:03:13: Und dann habe ich gefragt, was kostet so ein Flug?

01:03:14: Und dann meint sie in der Halb-Europa, fünfzehntausend Euro.

01:03:18: Und sie meinte, du sitzt das dritte Mal in so einem Privatjet.

01:03:21: Die erste Mal ist es absurd und krass.

01:03:23: Und vielleicht freust du dich und fühlst dich ganz besonders.

01:03:25: Und beim dritten Mal fühlst du gar nichts mehr.

01:03:28: Und das wollte ich noch zu dieser... Also wir haben es dann ausführlicherweise unterhalten, dass sie halt für sich irgendwann gemerkt hat, boah, auch dieses Ganze.

01:03:34: Sie hat es ja extrem erfolgreich.

01:03:35: Vor allem auf YouTube.

01:03:36: Da kommen auch noch mal irgendwie paar Millionen Follower dazu.

01:03:39: Aber dieses Ganze, was ich da mache und in welche Richtung das geht und wofür ich Werbung mache und was das mit mir macht.

01:03:45: Das tut mir eigentlich überhaupt nicht gut.

01:03:48: Das fand ich total schön zu hören, weil sie jetzt für sich sagt, ich gehe das jetzt ganz anders an, muss man dann mal sehen, aber sie ist ja wieder da, macht wieder Stories und so weiter.

01:03:58: Wahrscheinlich wird sie auch wieder Werbung machen, aber das finde ich jetzt gar nicht verzerrlich.

01:04:01: Das

01:04:01: Feier in so einem Account, das muss man auch berücksichtigen, wo es auch wirklich darum ging, Werbung zu machen.

01:04:07: Das war ja keine

01:04:09: Tolle auszusehen,

01:04:10: das war ja ganz klar, was weiß ich so, Fußballer wie Thomas Miller oder Toni Groß, die haben Counties, die sind auch größer, aber da geht es eben, das ist ein anderes Prinzip dahinter.

01:04:21: Ja,

01:04:23: wobei dir ja auch oft.

01:04:24: Aber gut, und das war für mich ein wichtiger Zusatz hier noch zu, weil ich da lange darüber nachgedacht habe, diese agentische Engagement Dimension, die wir gerade besprochen haben, Erfolg als Elbung raus, Selbstoptimierung, Kompetenz, sich auf Dinge zu fokussieren, als was wir gerade erzählt haben, Ergebnisse erzielen, Belohnungen bekommen.

01:04:44: Das ist, glaube ich, was vor ganz viele hinterherrennt.

01:04:47: Und selbst wenn wir sagen, das klingt ein bisschen kühl und ist verpönt, wenn ich mich manchmal so umgucke, habe ich doch das Gefühl, Boah, die großen Idole, ich weiß jetzt nicht, ob das nur für junge Leute gilt, aber das sind dann die Rapper, die am Anfang Ghetto waren und dann mit der Golden-S-Klasse

01:05:02: vorfahren.

01:05:04: Das sind irgendwie doch an ganz vielen Stellen die Elon Musk's.

01:05:07: Da sitzt immer ein Beiß, dem geht es vielleicht nicht gut, aber so diesem Reichtum nachzustreben und in der Start-up-Szene bekomme ich das oft mit, wo es dann nur darum geht, mit welchem Exit kriegst du deinen Unternehmen verkauft, wie hast du da die Steuern optimiert, damit du so viel wie möglich daraus ziehst.

01:05:21: Dem wollte ich mal kurz diese Geschichte von Vivi auch entgegenhalten, weil sie hat dann Millionen verdient und ist wahrscheinlich auch immer noch superreich, keine Ahnung.

01:05:31: Und sagt, aber ich habe mich da überhaupt nicht gefühlt und habe gemerkt, bei all diesem, was ich da auf dieser Erfolgsdimension erfülle, fehlt was.

01:05:38: Ja, das spricht ja alles sehr für sie und für

01:05:42: ihre Reflektion.

01:05:42: Das meint ich

01:05:42: auch.

01:05:45: Das war auch mit einer der besonders schönen Punkte an dem Gespräch.

01:05:48: Wir haben dann noch kurz darüber gesprochen, wie es ist.

01:05:50: vor dem Partner groß aufs Klo zu gehen.

01:05:56: Da gab es dann Differenzen in unserer Meinung, aber es war eben, war auch sehr, sehr schön.

01:06:00: So, jetzt.

01:06:02: Ja, aber weiter.

01:06:03: Lalalala.

01:06:04: Ja.

01:06:04: Lalalala.

01:06:05: Beim Erfolg.

01:06:06: Das dritte große Cluster fehlt uns noch.

01:06:08: Und ich habe schon gesagt, das fand ich eigentlich das spannendste.

01:06:11: Sie nennen das Selbsttranszendenz.

01:06:15: Ja.

01:06:16: Uff.

01:06:17: Ja.

01:06:19: Hallo.

01:06:20: Du bist am Stuhl gefallen?

01:06:22: Ach so, ne, ne, ich bin noch da, ich bin nur auf die Tasse mit dem Mikrofon

01:06:26: gemacht.

01:06:26: Du warst so leise, Gold.

01:06:28: Selbst

01:06:28: als Tanz.

01:06:29: Ja, ich hatte für den Moment gedacht, du überlässt mich jetzt mir selber mit dem Begriff.

01:06:35: Wollte ich auch, ich wusste mal, weil das ist so ein großes Wort, was verbindest du damit?

01:06:39: Was sagt das für dich aus?

01:06:41: Sich selbst zu transcendieren?

01:06:44: Naja, dass ich mit... Also, dass ich mich so mental, so ein bisschen ... Warte, ich muss noch andere Worte finden.

01:06:55: Dass ich meinen mentalen Wald nicht zu sehr vor mir hab, sondern im günstigsten Falle ... Nee, dass ich so ein ganzes Stück zurückgehe und mich selber betrachte.

01:07:08: Am besten, ich hebe ab und betrachte mich von oben.

01:07:12: Oh, ja.

01:07:13: Das würde ich darunter verstehen.

01:07:14: So

01:07:14: sich von sich selbst so ein Stück weit.

01:07:17: Ja.

01:07:17: zu lösen.

01:07:18: Genau.

01:07:19: Und in der Lage zu sein, sich vielleicht sogar abstrakt

01:07:22: zu betrachten.

01:07:25: Ja.

01:07:26: Ja.

01:07:26: Also im Duden wird das definiert als jenseits der Erfahrung des Gegenständlichen.

01:07:32: Ja.

01:07:33: Überschreitung der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein des Diesseits.

01:07:37: Also es wird glaube ich schon klar, wie du gerade beschrieben hast, dass man vielleicht so ein bisschen sich von sich selber löst, sich in was, was größeres Ja hinein gibt über sich hinaus wächst.

01:07:50: Hier gibt es auch wieder Persönlichkeits-Eigenschaften, die dafür wichtig sind und das wäre, oder die ja mit im Zusammenhang stehen so, das wäre einmal emotionale Stabilität weniger.

01:08:02: Weniger.

01:08:03: Also eher so ein bisschen, die Gegenpol wird oft neurotisch genannt, eher so ein bisschen diese Aufs und Abs vielleicht zu haben.

01:08:09: Auch das passt total gut zu meiner Beobachtung, wenn ich bei mir mir manchmal eher so vorkomme wie so ein Emotions-Tanker, der da auf dem Ozean bei Wellen jetzt einfach seine Bahn zieht, die Freunde und Freunde von mir, die da vielleicht volatiler sind, die würde ich auch eher sagen, die haben diese Selbsttranscendenz vielleicht schon ein bisschen mehr.

01:08:28: Einfach nur persönliche Beobachtung.

01:08:29: Und die zweite Dimension Verträglichkeit, da gibt es einen Plus.

01:08:33: Also die Leute, die auf dieser Erfolgsdimension sind, die sind eher, oder da gibt es einen Zusammenhang, dass deine Verträglichkeit eher ausgeprägt ist.

01:08:46: Kann man sich, glaube ich, auch vorstellen?

01:08:47: Du bist dann eben nicht der Ego-Schulter, der die Ellbogen ausfährt, sondern der, der verbunden ist, der, der eine Gemeinschaft sucht.

01:08:54: Und das sind auch die Wörter, die das Forschungsteam dazu nennt, Gemeinschaft.

01:08:56: Hier interessanterweise Weiblichkeit, Zugehörigkeit, sich gut verstehen, Beziehungsorientierung, Wärme, Menschenorientierung.

01:09:05: Fand ich, klingt total gut und hab mich sofort gefragt, bin ich in dieser Dimension erfolgreich?

01:09:12: Schaff ich das?

01:09:14: Naja, es geht ja nicht darum, ob ja oder nein, sondern mit welchem Anteil.

01:09:23: Und deswegen kann man da, glaube ich, auch ganz fröhlich und optimistisch bleiben und sagen, vielleicht habe ich im Moment noch nicht so einen großen Anteil, aber so ein Mensch ist ja eben auch eine Entwicklung und vielleicht geningt mir eine Entwicklung, dass dieser Anteil etwas größer wird, wenn ich das möchte.

01:09:41: Bist du denn selbst transcendent?

01:09:44: Ich versuche

01:09:45: immer wieder mich von oben zu betrachten und auch mal mir selber als völlig fremden zu begegnen.

01:09:54: Also das gehört zum nachdenken über mich dazu.

01:09:59: Speziell eben auch wenn man Spaziergänge unternimmt.

01:10:05: So dass man das nutzt.

01:10:08: Mir fällt es oft total schwer.

01:10:10: Ja.

01:10:11: Da ist wahrscheinlich auch wieder ein bisschen dieser Quadratschädler, aber als wir diese Folge über die Großvaterlehrer von den Anichnabeg letzten Seattle, dem indigen Volk aus den USA oder den Völkern, da habe ich so gedacht, dieses, was die ja ganz stark hatten, du als kleiner Teil von was viel größerem und mir dann manchmal eben auch wirklich zu sagen, ey, du bist hier ein Haufen Atome, der so durchs Leben geht.

01:10:34: Du bist auch einfach nur Sternenstaub auf dem Planeten, der die Sonne umkreist.

01:10:39: Da... Also das ist zum Beispiel ein Gefühl, das tut mir manchmal richtig

01:10:43: gut.

01:10:44: Und dann ist das jetzt nicht so eine transcendente religiöse Glaubenserfahrung, aber da habe ich manchmal, da, ja, also klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgedreht, auch manchmal gehe ich spazieren und denke, jo, da ist ein Baum, der ist aus Atom, da liegt ein Stein, da

01:10:58: ist

01:10:58: ein Fisch im Kanal, der auch, und ich halt eben auch.

01:11:03: Auch hier guckt sich vielleicht, um wieder zur Forschung zu kommen, weg von Stein und Fischen, dieses Forschungsteam an, was steht hier im Zusammenhang.

01:11:10: Und dann sehen die zum Beispiel ein Wohlwollen gegenüber der eigenen Gruppe.

01:11:16: Dass ich hierzu was gehöre.

01:11:17: Aber gleichzeitig auch so ein Universalismus.

01:11:19: Das ist vielleicht eher das, was ich gerade beschrieben habe.

01:11:21: Also ich bin Teil von was größerem.

01:11:28: Wir sind universell als Menschen.

01:11:30: Und ich habe dazu eine Geschichte gefunden.

01:11:33: zum Abschluss hier von Kay Tempest.

01:11:35: Das ist eine Person, die mich mit ihrem Buch total berührt hat.

01:11:40: Also wenn du mich fragen würdest, welches Buch hat mich in den letzten Jahren mit am meisten begeistert, dann ist es On Connection von Kay Tempest.

01:11:47: Das Gips habe ich dann gesehen jetzt glücklicherweise auch auf Deutsch, da heißt es Verbundenheit.

01:11:53: Ich fand es nicht so toll übersetzt, also es ist im Englischen irgendwie noch mal stärker, aber man kann es gut auch auf Deutsch lesen.

01:11:58: Und K. Tempest ist als Teenager jemand, der ausbricht, die Schule beendet, mit Drogen dielt und da wirklich viele, viele psychische Probleme beschreibt.

01:12:08: Und dann eine Szene, die ich total interessant fand.

01:12:11: in den Buch, der sagt K. Tempest, dass das in so einem Laden... auf so einem Sockel in der gläsernen Vitrine, als er da irgendwie für eine Vorlesung oder so war, ledergebunden, das rote Buch von C.G.

01:12:29: Jung

01:12:29: liegt,

01:12:30: einem der, der Großväter, sag ich jetzt mal, der Psychologie,

01:12:34: der

01:12:35: früh sich viel mit Psychotherapie beschäftigt hat.

01:12:37: Ich habe viele Vorbehalte zu dem Kandidaten, aber... Aber

01:12:39: da war ja hier auch schon oft Thema, Carl Gustav Jung, ja,

01:12:42: ganz genau.

01:12:43: Und in diesem roten Buch... sagt K. Tempes, steht jetzt eine Idee von Jung, die ihn total berührt hat.

01:12:52: Und zwar, dass jede Person von zwei Geistern bestimmt wird.

01:12:55: Dem Geist der Zeit und dem Geist der Tiefe.

01:13:00: Und er sagt, diese Vorstellung hat mich so angesprochen, dass sie bis heute ganz entscheidend mein Verständnis vom Mensch sein.

01:13:06: Prägt und so ist übrigens dieses ganze buch.

01:13:08: also K. Tempest ist ja wie Poet, Rapper, Sänger, Texter, also hat ein ganz breites Spektrum.

01:13:17: und dieser Text ist so schön geschrieben und und er beschreibt dann wie er backstage ist.

01:13:22: und eben Drogen und die Schwierigkeit Verbindungen mit dem Publikum aufzubauen oder auch zu sich selber in der Welt die so gespalten ist total berühren total psychologisch.

01:13:30: und hier geht es jetzt eben darum was Jung dann gesagt hat.

01:13:34: Und was Kay Tempest so berührt hat.

01:13:37: Er sagt, dieser Geist der Zeit, das ist der Anteil in uns, der sich damit beschäftigt, das eigene Leben irgendwie zu ochern, dass daraus eine erträgliche Geschichte wird.

01:13:46: So, dann geht man irgendwelchen aktuellen Themen hinterher oder trennt oder erledigt seinen Alltagsstuff, den man so hat.

01:13:53: im Prinzip Sachen, die dich drängen, bestimmte Ziele zu erreichen, ob es jetzt Kinder kriegen ist oder ein Partner finden oder mit den Trinken aufzuhören, von den Drogen weg zu kommen, Geld zu verdienen, umzuziehen und so weiter.

01:14:04: Also der Anteil der auf was ganz konkretes Hinarbeit.

01:14:06: Das passt ein bisschen zu Dan Brown, da hast du die Zeit, die drückt, die Uhr, die tickt und du musst deine Verträge erfüllen.

01:14:13: Und der Geist der Tiefe... So und ich zitiere jetzt, das ist der sehr alte Anteil in dir selbst, der auf die unsichtbare Welt reagiert.

01:14:22: Der Anhalt der Kaisensen

01:14:23: geht und der Vermittels

01:14:25: bedeutsamer Symbole spricht.

01:14:27: Das ist dein Warn, deine Träume, deine Visionen.

01:14:30: Der Geist der Tiefe kommuniziert mit Hilfe von Archetypen, Masken und Tiergestalten.

01:14:37: Ihn zieht es zur Natur und Wildnis hin.

01:14:40: Und dieser Geist der Tiefe, sagt Kate Tempest, ist eben nicht zufrieden, wenn du jetzt nur Dinge erreichst, die du mit diesem Geist der Zeit eigentlich brauchst, sondern wenn du wirklich sagst, da ist irgendwie mehr.

01:14:50: Und nochmal... Carl Gustav Jungwende, wie der das so herleitet und wie der Theoretisch arbeitet, da sitzt du, sitze ich mit offenem Mund davon, denke ich, das ist überhaupt nicht tough-minded und das ist auch nicht irgendwie tender-minded, sondern es ist einfach, also sorry, aber im Spielschirm denke ich, es ist gaga und auch nicht mehr so, dass ich denke, auch geht so klar.

01:15:08: Das

01:15:09: soll Psychologie sein, naja.

01:15:10: Aber das wäre eine andere Folge.

01:15:12: Dieses Bild, wo K-Tempest sagt, das hat mich so berührt, da konnte ich aber was mit tun.

01:15:17: Und das hat mir für mich total zu Selbsttranszendenz gepasst.

01:15:21: Schaff ich es?

01:15:23: mich irgendwie in was größerem ganzen mit aufgehen zu lassen.

01:15:26: Das

01:15:26: ist gut.

01:15:28: Ja, ja, ja, ja.

01:15:30: Ach.

01:15:31: Und für mich persönlich würde ich sagen, da ist noch einiges zu tun.

01:15:35: Kate Tempest sagt, es geht durch Kunst, durch Kreativität.

01:15:38: Ja, oh Gott.

01:15:38: Ja, das ist schön.

01:15:39: Fand ich total schön.

01:15:40: Ich bin so ausersehend.

01:15:41: Hammer.

01:15:42: Ja,

01:15:42: dachte ich, dachte ich.

01:15:43: Deswegen wollte ich dir unbedingt erzählen.

01:15:44: Kreativität ist Verbindung, deswegen On Connection, so heißt er das Buch.

01:15:49: Für alle, die da tiefer rein wollen, Mr.

01:15:51: lesen es ist gar nicht so dick man kann es wirklich gut lesen.

01:15:54: mich hat es sehr berührt.

01:15:55: und dieses bild vom geist der zeit und dann irgendwie einem geist der tiefe Da hab ich irgendwie gemerkt, das berührt mich auch.

01:16:04: Und vielleicht ist das ein bisschen das Versöhnliche dann mit einem Jungen.

01:16:06: Das ist dann eben nicht statistisch und sonstige.

01:16:08: Aber das ist genau das, wo man merkt, hey, das ist auch was, was die Psychologie können muss.

01:16:13: Bilder finden, Wörter finden, um uns zu berühren und vielleicht zu sagen, ein Teil von Erfolg auf dieser Welt ist.

01:16:19: vielleicht auch zu sagen, ich geh'n was größerem Ganzen auf.

01:16:22: Ich mach mich für was universelles, für was kollektives, für andere stark.

01:16:27: Ich bin für die da.

01:16:28: Das würde nämlich alles in diese letzte Kategorie passen.

01:16:31: Guter

01:16:31: Gedanke.

01:16:33: Hammeer!

01:16:35: Jetzt hast du mich wieder für die ganze Woche beschäftigt.

01:16:39: Ja, also vielleicht um... ganz zum Schluss das einmal zusammenzufassen.

01:16:44: Wir haben uns drei große Cluster anguckt aus einer wirklich riesenhaften Meteranalyse.

01:16:49: Das erste war zur Friedenheit, Contentment, wo wir gesagt haben, dass das viel für dich, glaube ich, zutrifft.

01:16:55: Das ist emotionale Stabilität und braucht vielleicht nicht so viel Offenheit für Neues.

01:16:58: Da haben wir die Geschichte von Nick Cave erzählt, der seinem Jungen selbst das sich vorstellt, wie viele Millionen Stücke und das alte selbst eigentlich schön zurückblicken kann.

01:17:08: Und das zweite Cluster war Agentic Engagement.

01:17:10: Wo es darum geht, nach vorne zu kommen.

01:17:12: Vielleicht wie Angela Merkel so ein bisschen willensvermachtsam.

01:17:14: Weniger Verträglichkeit, viel Gewissenhaftigkeit.

01:17:18: Und jetzt zum Schluss eben noch die Selbsttransendenz.

01:17:22: Drei Sachen, wenn du mich vor ein paar Tagen gefragt hättest, wie geht Erfolg?

01:17:27: Ich hätte keine dieser Begriffe gekannt.

01:17:30: Geht ihr wahrscheinlich ähnlich?

01:17:31: Ja, absolut nicht.

01:17:32: Ich hätte das anders aufgebaut, aber das war absolut lehrreich.

01:17:38: Total.

01:17:39: Ja.

01:17:40: So ging es mir auch bei dem Gedanken und vor allem, so vielleicht als Fazit, was ich für mich mitgenommen habe, ist, es steht auf

01:17:46: vielen

01:17:47: Säulen und es sind viele verschiedene Dimensionen.

01:17:50: und wer sich da einengt und sagt nur, dort will ich erfolgreich sein oder nur da achte ich drauf.

01:17:56: Da sitzt er vielleicht irgendwann auch mit acht Millionen Followern im Privatjet und merkt, boah, eigentlich fühle ich mich hier nicht mehr.

01:18:02: Hammer, Leon.

01:18:04: Atze, maleva.

01:18:06: Mein Lieblings, mein Lieblingsgerat.

01:18:08: Jetzt mache ich mal den Lanz, Richard.

01:18:11: Danke, das war wirklich ein sehr interessantes Gespräch.

01:18:13: Viel mitgenommen.

01:18:16: Bis nächste Woche.

01:18:18: Deine Stanze.

01:18:19: Bis nächste Woche.

01:18:19: Ich drücke dich.

01:18:20: Ich drücke

01:18:21: dich noch mehr.

01:18:24: Das war betreutes Fühlen.

01:18:26: Der Podcast mit Arze Schröder

01:18:28: und Leon Winscheid.

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